Von Philipp Köster und Jochen Leffers
Wohngemeinschaft
Studentisches Zweckbündnis gegen hohe Mieten. Ideal funktioniert die WG, wenn der Putzplan eingehalten wird, Svenja morgens freundlich grüßt, Kalle nicht bis vier Uhr nachts seine Death-Metal-CDs durchhört und Peter seine Unterhosen im eigenen Zimmer deponiert. Normal ist: Keiner spült ab, die Klotür schließt nicht richtig. Und in der Küche frühstückt einer, den keiner kennt.
Bei UniSPIEGEL ONLINE: Glosse "Die WG" und Börse Schöner Wohnen - WGs, Wohnungsmarkt, Wohnheime
Wohnheim Letzter Ausweg für Wohnungssuchende: Die subventionierten Zimmer der Wohnheime sind konkurrenzlos billig, bieten aber oft maximal 15 Quadratmeter und ein Weltraumklo ohne Ecken und Kanten. Gegen die grassierende Wohnungsnot starten manche Studentenwerke auch hübsche Experimente, in München zum Beispiel mit Wohn-Würfeln.
Bei UniSPIEGEL ONLINE: Wohnen im Würfel - Quadratisch, praktisch, eng
Zettel
Das wichtigste Kommunikationsinstrument an der Hochschule. Auf Zetteln werden am schwarzen Brett Jobs und Wohnungen angeboten, auf Zetteln muss sich eintragen, wer bestimmte Seminare besuchen will. Zettelwissenschaft eben.
ZVS
Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, zuständig für stark nachgefragte Studiengänge wie Medizin oder Psychologie. Oft wird die Dortmunder Behörde als letzte Bastion der bildungspolitischen Planwirtschaft geschmäht. Deshalb soll die ZVS ihren Aktionsradius verkleinern, indem die Hochschulen neue Studenten selbst auswählen. (Siehe auch: Numerus clausus)
Bei UniSPIEGEL ONLINE: Studienplatztausch-Börse
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