Virtuelle Studienangebote eröffnen für Studium und Weiterbildung ganz neue Perspektiven: 24 Stunden täglich, sieben Tage pro Woche, von jedem Ort mit Internetanschluss aus können Studenten auf eigene Faust Lehrmaterial abrufen oder im Datenbestand von Bibliotheken stöbern - eine faszinierende Vision.
Mit viel Elan starteten die deutschen Hochschulen in eine vermeintlich ganz neue Ära und entwickelten landauf, landab neue Modelle zum Online-Studium. Inzwischen treten manche Hochschullehrer indes auf die Euphoriebremse. Denn ob Studenten wirklich ganz allein am Monitor lernen wollen oder das Präsenzstudium vorziehen, ist ungeklärt. Und didaktisch scheinen die Konzepte vielfach noch nicht ausgereift.
Was bringt E-Learning für die Karriere? Ist es, weil individueller planbar, dem Hörsaalbesuch überlegen? Oder mutieren die Online-Studenten zu Autisten? Taugen virtuelle Studiengänge mehr für bildungshungrige Berufstätige als für Studienanfänger? Und wie findet man das passende Angebot?
Auskünfte zum Studium per Internet beantwortet Dirk Heckmann am Mittwoch, 7. November, zwischen 17 und 18 Uhr im Chat . Der "Online-Professor" lehrt Öffentliches Recht an der Universität Passau und verbindet seit Jahren die virtuelle mit der traditionellen Lehre.
Den Chat veranstaltet UniSPIEGEL ONLINE gemeinsam mit und DFN@home, einer Initiative des Vereins zur Förderung des Deutschen Forschungsnetzes e.V. Der Einwahldienst DFN@home ermöglicht einen direkten und sicheren Draht zur Uni - Studenten und Wissenschaftler können sich ortsunabhängig in die Intranets ihrer jeweiligen Hochschulen einwählen.
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