• Drucken
  • Senden
  • Feedback
08.11.2003
 

Bildungspolitik

Gabriel für Studiengebühren und gegen Etatkürzung

Die SPD-Politiker Sigmar Gabriel, Fraktionschef im niedersächsischen Landtag,und Christoph Matschie, Parlamentarischer Staatssekretär in Berlin, fordern eine radikale Wende in der rot-grünen Forschungspolitik. Gabriel will Studiengebühren an deutschen Hochschulen einführen.

Sigmar Gabriel: Studenten sollen zahlen
DPA

Sigmar Gabriel: Studenten sollen zahlen

Hamburg - "Akademiker sollen das, was sie an der Uni an Zuwendungen erhalten haben, als Berufstätige zurückzahlen. "Das gängige Argument, Arbeiterkinder würden benachteiligt, lässt er nicht gelten: "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es Länder gibt, in denen der Anteil von Arbeiterkindern an den Hochschulen trotz Studiengebühren höher ist als in Deutschland."

Die kürzlich von der Bundesregierung beschlossene 84-Millionen-Kürzung im Forschungs-und Bildungsetat, mit der das Loch in der Rentenkasse gestopft werden soll, lehnt er ab und fordert die Zurücknahme: "Ich wäre dafür, dieses auch symbolisch verhängnisvolle Signal zu korrigieren. Wir können nicht beim Parteitag die Innovationsförderung hochhalten und sie im Alltag kleinkürzen."

Auch der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Matschie lehnt die Kürzung ab: "Wenn wir was bewegen wollen, haben wir keine Alternative -Eigenheimzulage weg, Pendlerpauschale weg, andere Subventionen weg. Und was wir daraus gewinnen, müssen wir in Bildung und Forschung investieren."

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik UniSPIEGEL
alles aus der Rubrik Studium

© SPIEGEL ONLINE 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Social Networks

Entdecken Sie außerdem UniSPIEGEL auf...






TOP



TOP