Alle Jahre wieder veröffentlicht die Zeitschrift "Wirtschaftswoche" ihr Uni-Ranking. Und alle Jahre wieder finden sich dieselben Hochschulen auf dem Siegertreppchen zusammen. Ein Beleg dafür, so deutet die Redaktion die Ergebnisse, dass sich in Deutschland "längst Elite-Hochschulen profiliert" haben, die eine "international konkurrenzfähige Ausbildung" bieten.
In den Wirtschaftswissenschaften behauptet die Universität Mannheim ihren Spitzenplatz, bei den Ingenieuren die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen. Die Uni Karlsruhe darf sich die Krone bei den Wirtschaftsingenieuren aufsetzen, während München für Juristen und Informatiker ein guter Standort zu sein scheint: Die Ludwig-Maximilians-Universität führt bei den Juristen, während die TU München im Fach Informatik die Nase vorne hat.
Personalchefs bleiben bei ihrer Meinung
Die TU München konnte bei den Informatikern den bisherigen Spitzenreiter Karlsruhe von der Spitze verdrängen. In den anderen Fächern blieb alles beim Alten.
Erstmals stellte die Zeitschrift auch für Fachhochschulen eine Rangliste zusammen. Hier kommt die ESB Reutlingen bei den Wirtschaftswissenschaftlern auf den ersten Platz, bei den Wirtschaftsingenieuren und Ingenieuren die FH Darmstadt.
Die Zeitschrift stützt ihr Ranking auf die Auskünfte von rund 800 Personalverantwortlichen in Unternehmen - und die ändern offenbar ihre Meinung nicht so schnell. Zusätzlich wurden die Personalprofile von 120.000 Absolventen und Berufsanfängern ausgewertet. Das Ranking erscheint am Donnerstag in der Ausgabe der "Wirtschaftswoche".
Im zweiten Teil:
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