Teheran – Iran wolle die religiösen Rechte der Muslime gegen westliche Lebensart verteidigen, erklärte Hassan Moslemi-Naini, Generaldirektor des iranischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Technologie. "Studenten, die Probleme bekommen, weil sie das Kopftuch tragen, können ihr Studium im Iran fortsetzen", sagte er der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehr.
Bis jetzt habe das Ministerium fünf ausländischen Studentinnen aus Frankreich und der Türkei, die ein Kopftuch tragen, die Einschreibung ermöglicht. In der Türkei sind Kopftücher an Hochschulen verboten. In Frankreich dagegen sind religiösen Symbole nur aus Schulen verbannt, nicht aus Universitäten.
Nach den religiösen Kleidungsvorschriften im Iran müssen alle Frauen ihr Haar bedecken und ihren Körper unter weiten Kleidern verbergen.
Moslemi-Naini fügte hinzu, auch libanesischen Studenten, die im Iran studieren wollten, sollten Stipendien angeboten werden. Iran wolle zudem Hilfslieferungen in den Libanon schicken, um vom Krieg zerstörte Gebiete wieder aufzubauen.
sön/Reuters
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