Was kostet die Welt? London, toll und teuer
3. Teil: "Double room" - Londonisch für Anfänger
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"Mate" – das heißt so viel wie Kumpel, wird aber anders als im Deutschen dauernd verwendet, etwa angehängt an die Frage eines Barkeepers, was man trinken will. (Barkeeperinnen verwenden wahlweise auch "Darling" – was nicht als Annährungsversuch missverstanden werden sollte.)
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"Please place the item in the bagging area" – Es ist hier verbreitet, im Supermarkt an Selbstbedienungskassen zu bezahlen. Das Gerät registriert, wenn jemand ein noch nicht gescanntes "item" verschwinden lässt – und erteilt mit freundlicher Automatenstimme weitere Anweisungen.
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"Organic" – aus biologischem Anbau. Das steht neuerdings nahezu auf der Hälfte aller Lebensmittel und illustriert das erwachte Öko-Bewusstsein der Londoner. Überraschend daran ist vor allem, woher die plötzliche Flut ökologischer Frischware kommt.
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"Double room" – klingt nach 20 Quadratmetern, luftig bis loftig, meint in Wahrheit aber, dass ein inseriertes Zimmer groß genug für ein Doppelbett ist – "single rooms" sind oft Besenkammern.
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"Shower" – heisst freilich "Dusche", bezeichnet aber auch jene Platzregen, die mehr oder weniger überraschend herniederprasseln. Allerdings war das in jüngster Zeit weit seltener der Fall, als das Klischee erwarten ließe.
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