Von Britta Mersch und Dorothee Fricke
Mit der Einführung der neuen Abschlüsse Bachelor und Master bemühen sich viele FHs, das Label Fachhochschule irgendwie loszuwerden - und erfinden dafür trickreiche Namen. Die FH Darmstadt ist hier doppelt gewieft und nennt sich wahlweise "University of Applied Sciences" oder schlicht "Hochschule Darmstadt". Eine Annäherung an die Universitäten sei aber nicht der Grund: "Uns ging es darum, auch im Ausland deutlich zu machen, dass es sich um eine Hochschule handelt", sagt FH-Präsidentin Maria Overbeck-Larisch.
Die Universitäten dagegen bleiben gerne bei ihren Labels - obwohl mit den neuen Studiengängen Praxisinhalte integriert werden. "An einer Universität kann es nicht um die Einübung von beruflich fundierten Handlungsroutinen gehen", sagt Rudolf Steinberg, Präsident der Universität Frankfurt. Er rät Studienanfängern, sich genau anzusehen, welches Angebot sie an einer Fachhochschule oder Universität erwartet: "Wenn sich jemand für ein Studium an der Uni Frankfurt entscheidet, sollte er wissen, dass wir eben keinen Standard-Praxis-Bachelor anbieten."
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik UniSPIEGEL | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Studium | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH