Von Markus Verbeet
Ein Studium kostet Geld. Der Staat, die Familie, ein Job – das sind die drei wichtigsten Möglichkeiten. Der Eurostudent-Report zeigt, wie unterschiedlich wichtig sie in den europäischen Staaten sind.
In der Slowakei gibt's nichts vom Staat, die Studenten finanzieren sich hauptsächlich über ihre Jobs. Ganz anders in Schweden. Hier ist Vater Staat der wichtigste Geldgeber, die staatlichen Leistungen sind fast doppelt so wichtig wie Zahlungen der Familie und Einkünfte aus Jobs zusammengenommen.
In Deutschland sind die Eltern die wichtigsten Geldgeber. Direkte Zahlungen vom Staat wie Bafög-Leistungen spielen insgesamt gesehen nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings begünstigt der Staat das Studium auch auf indirektem Weg: Ihre Eltern profitieren von Kindergeld oder Steuerfreibeträgen, die Kinder von der Unterhaltspflicht.
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