Für den Aufbau eines solchen System haben sich hochkarätige Experten stark gemacht. Sie erhöhen damit den Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länder, beim Bildungsgipfel am 22. Oktober ein Signal für die Ausweitung der Studentenförderung zu setzen.
Ludwig-Maximilian-Universität München: Hoffnung für Leistungsträger
Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz, des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände sowie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags sprachen sich auf einer nichtöffentlichen Anhörung am vergangenen Mittwoch in Düsseldorf für ein staatlich mitfinanziertes neues Stipendiensystem aus. Ziel müsse es sein, den Anteil der Studien-Stipendiaten in Deutschland von zwei auf zehn Prozent zu steigern.
Dazu sollten über die Hochschulen einkommensunabhängige Stipendien an besonders leistungsstarke Studenten verteilt werden. Zu der Anhörung hatte die Arbeitsgruppe Stipendienwesen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern eingeladen.
Die Fachleute unterstützten damit nahezu einhellig einen Vorstoß des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministers Andreas Pinkwart (FDP), der im Juli von der GWK zur Beratung an die Arbeitsgruppe verwiesen worden war. Das Sitzungsprotokoll soll noch vor dem Bildungsgipfel an die GWK-Chefin und Merkel-Vertraute Annette Schavan (CDU) geschickt werden.
mik
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