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21.10.2008
 

Auslandsstudium

Raus aus dem Erasmus-Rudel!

Erasmus-Wohnheim, Erasmus-Kurse, Erasmus-Partys - Austauschstudenten kletten in der Fremde stets zusammen. Nur wer wirklich will, findet auch Freunde unter Eingeborenen. Studentin Sonja Leister hat beim Auslandssemester in Schweden sechs Tipps getestet.

1. Integratives Wohnen

Das Wohnheim ist das Basislager für Integrationswillige. Also unbedingt eine geeignete Unterkunft wählen: Kategorie "landestypisch". Je mehr Einheimische, desto besser. Dann steigt die Chance, dass man einen echten Aborigine aus Spanien/ Schottland/Schweden trifft, der noch nicht die Nase voll hat von lärmenden Erasmus-Horden.

Sonja Leister: Einheimische sind auch nur Menschen
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Martin Krönke

Sonja Leister: Einheimische sind auch nur Menschen

Die Nachbarn haben meist eine natürliche Skepsis gegenüber Austauschstudenten. Davon nicht abschrecken lassen! Man braucht nur gute Vorwände, um ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel an der Waschmaschine. Los geht's mit: Wie verstelle ich die Drehzahl (wenn man das richtige Wort für Drehzahl schon kennt)? Und ganz schnell ist man bei: Willst du nicht mal auf einen Kaffee rüberkommen?

Die Kunst besteht darin, einen fließenden Übergang zu finden. Auch ganz wichtig: nicht dabei erwischen lassen, wie man bei einer Erasmus-Party im Treppenhaus die Wände bemalt oder den Feuerlöscher abreißt. So verscherzt man es sich schnell wieder mit der Nachbarschaft.

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16.03.2009 von lecon:

Das würde ich nur zu gerne unterschreiben können! Wer allerdings hierzulande auf Berufstätigkeit neben dem Studium angewiesen ist, für den ist es nicht ganz so einfach, ein halbes Jahr auszusetzen. Ganz zu schweigen von der [...] mehr...

16.03.2009 von Americanet:

Ich habe mein Studium an einer durchschnittlichen deutschen Universität absolviert und ein Semester an einer durchschnittlichen Universität in den USA verbracht. Die Unterschiede könnten gewaltiger nicht sein. Während es in [...] mehr...

16.03.2009 von lecon:

Was bei solcherlei Diskussionen oft vergessen wird ist leider, dass der Schrei nach dem Auslandssemester vieler Arbeitgeber auch ein sozial selektives Element ist. Viele Studierende sind aus wirtschaftlichen und persönlichen [...] mehr...

12.02.2009 von 1thomas:

Der Vorteil des deutschen Systems (ich kann nur bei den Ingenieurwissenschaften wirklich mitreden, vermute aber das es in vielen anderen Studiengängen ähnlich ist)liegt eben gerade in der miesen Qualität der Lehre. Die Studenten [...] mehr...

11.02.2009 von namlob:

Unfug. Sie meinen jetzt ist man verantwortungsbewusster? Nach jeder Vorlesung/Seminar eine Klausur - der Prof beschwört die Studenten, sie sei auch ganz einfach!! Früher gab es "die große Freiheit" man hörte [...] mehr...

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