In die Uni muss man. Und wenn man schon 30 Credit points einsammelt, dann auch in der richtigen Gesellschaft. Kurse, in denen nur Erasmus-Studenten sitzen, direkt vom Stundenplan streichen! Die Leute dort kennt man ohnehin längst aus dem Wohnheim oder von einem Welcome-Meeting. Lieber gemischte Kurse besuchen, oder noch effektiver: inmitten von Inländern studieren.
Dafür muss man in der Regel die Sprache des Gastlandes beherrschen. Wer einigermaßen damit klarkommt, sollte es wagen und sich durchmogeln. Bei Gruppenarbeiten am besten den Chaoten anschließen. Die haben Verständnis, wenn man die Abgabefrist für das gemeinsame Paper zwei Tage nach hinten interpretiert. Außerdem feiern sie gern bei einem Bier alle Teilerfolge auf dem langen Weg zur 20-seitigen Hausarbeit.
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