Lotte Reimann, 26, verfolgt mit ihrer Arbeit eine urfeministische Idee. "Frauen sind nicht dazu geboren, den Haushalt zu führen, sie werden in diese Rolle gedrängt", sagt die Studentin des Fachs Fotografie und Medien an der FH Bielefeld. In gängigen Rollenzuschreibungen sei es Aufgabe des weiblichen Geschlechts, Ordnung zu halten und sauberzumachen.
Reimanns Protest gegen solchen Machismo: das Stillleben einer unordentlichen Küche, fotografiert mit einer analogen Kamera. "Ordnung ist ja an sich positiv, aber manchmal zwingt sie eben auch", sagt Reimann. Dann müsse man Chaos schaffen. Und warum steht die Schreibmaschine im Backofen? "Weil sie da nicht hingehört."
In einer sechsteiligen Serie zeigen UniSPIEGEL und SPIEGEL ONLINE die Arbeiten junger Fotografie-Talente. Eine Folge verpasst? Hier steht, was schon war und wann was kommt:
Montag:
Montierte Models und Naturkatastrophen
Mittwoch: Ähnlichkeit - verschmolzenene Frauenporträts
Donnerstag: Ein Fotografenleben in Polaroid
Freitag: Stierkampf auf Zelluloid
Samstag: Danebengehalten? Nein, draufgehalten!
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik UniSPIEGEL | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Studium | RSS |
© UniSPIEGEL 5/2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH