"Sehen wir uns morgen?", fragt ein Student aus dem Off. "Klar bin sowieso online", antwortet der andere. Einsamkeit und Sehnsucht nach realem Kontakt haben viele der ausgezeichneten Entwürfe zum Thema, nur selten findet sich eine Parodie, etwa auf das ewige WG-Plakat mit Zappa auf dem Klo, der heutzutage natürlich auf dem Laptop liest. Oder auch die schöne Botschaft, dass mit dem Aufklappen des Computers die ganze Welt nur noch einen Klick weit weg ist.
Ein Student fand immerhin noch einen praktischen Zweitnutzen für den Tag und Nacht flimmernden Bildschirm - und setzt den Laptop als Schreibtischlampe in Szene. Und schön ist eigentlich doch die Erkenntnis, dass man dank Google immer eine Gehirnhälfte für andere Dinge frei hat. Oder ist es umgekehrt, und Google blockiert das halbe Denken?
Dass bei allem digitalen Studieren das Leben dann doch offline stattfindet, ist als Einsicht zwar banal, aber als Alltagstipp wohl notwendig. Also bitte oberhalb dieses Textes durch die Entwürfe der Studenten klicken, anfangen nachzudenken, und dann frei nach Peter Lustig: Laptop, Smartphone, Tablet - abschalten!
cht
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