Ausflüchte fauler Studenten: Floskeln für Fortgeschrittene
Das Semesterende naht, nur noch wenig Zeit bis zur Abgabe von Hausarbeiten und Diskussionspapieren. Also gilt es, Inhalte zu überwinden, Floskeln und Ausflüchte müssen her. Hier ist das Rüstzeug - eine akademische Handreichung.
Das Semester ging so gut los, mit so viel Motivation, mit Vorsätzen, es besser zu machen als im Sommer: Dieses Mal einfach rechtzeitig beginnen mit Referaten und Hausarbeiten, nicht trödeln, am besten ein, zwei Texte schon vor der Zeit abgeben. Aber irgendwas ist dann doch wieder dazwischen gekommen - der neue Club, die neuen Freunde, die neue Stromberg-Staffel.
Jetzt naht das Semesterende, und unzählige Studenten sitzen an ihren Tastaturen, die Bildschirme sind leer, die Verzweiflung nimmt zu: Was schreibe ich nur, um rechtzeitig die Seiten zu füllen? Und wie verschleiere ich, dass ich mich doch nicht durch die Texte auf der Literaturliste gequält habe? Dass ich keine Interviews geführt, keine Statistiken ausgewertet, keine Bibliotheken durchstöbert habe?
So werden auch in diesem Winter Arbeiten auf den Schreibtischen von Dozenten, Hilfskräften und Professoren landen, die vor Floskeln strotzen. Es sind akademische Codes, ein bisschen wie in Arbeitszeugnissen: Jeder Prüfer weiß, was die Phrasen bedeuten, Studenten benutzen sie trotzdem.
Der UniSPIEGEL hat die dreistesten und dümmsten zusammengestellt:
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- Montag, 06.02.2012 – 16:08 Uhr
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