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Berliner Plagiat-Panne: Im Frisiersalon der Wissenschaft

Von Hermann Horstkotte

Zum 300. Geburtstag gönnte sich die Berliner Uniklinik Charité ein festliches Buch. Doch der dafür angeheuerte Schriftsteller hat den Inhalt offenbar munter zusammengeräubert. Nun wird der teure Jubelband eingestampft - drei Mediziner als offizielle Herausgeber sehen sich frei von jeder Verantwortung.

Berliner Charité: Jubiläumsschrift eingestampft Zur Großansicht
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Berliner Charité: Jubiläumsschrift eingestampft

Der Mann, der mittlerweile um seine Existenz bangt und nichts mehr zur Sache sagen will, war im Internet immer sehr mitteilsam. Als er sich monatelang über eine Jubiläumsschrift der Charitè beugte, muss ihm mitunter mächtig der Schädel gebrummt haben.

"Muss pausieren", twitterte er an einem Freitagabend im September 2009, viertel vor acht, denn "so was kann ich nicht mehr verstehen: KM-Applikation, Strahlenexposition, inflammatorische Läsionen". Ein halbe Stunde später tröstete er sich erst mal mit Kartoffelpuffer, Letscho und Zaziki.

Was auf dem Arbeitstisch liegen blieb, war offenbar ein Text, der medizinisches Fachwissen erfordert, nämlich über entzündliche Verletzungen und Kontrastmittel beim Röntgen. Der Autor und Rechercheur H. ist aber bekennender Nichtakademiker, ein gelernter Schriftsetzer, stadtbekannter Berliner Literat und Journalist. Von der Charité, der hauptstädtischen Universitätsmedizin, hat er sich als Ghostwriter anheuern lassen.

Das Werk erschien im Sommer als Jubiläumsschrift mit dem Titel "300 Jahre Charité - im Spiegel ihrer Institute". Und das Twitter-Konto des Schriftstellers, dessen Nachrichten als Ticker auf seiner Homepage mitliefen, wurde auch zum Tagebuch seiner fachlichen Überforderung. Teils sind diese Stellen inzwischen gelöscht.

"Weiß jemand einen guten Urheberrechtsanwalt?"

Auf dem Umschlag des Buches stehen Wissenschaftler von Rang und Namen: der Charité-Vorstand Max K. Einhäupl und sein Amtsvorgänger Detlev Ganten, beide international renommierte Medizinprofessoren, sowie der Oberarzt der Psychiatrie Jakob Hein. Sie werden auf dem Buchcover mit dem Zusatz "Hrsg." (für Herausgeber) genannt. Auf der ersten Seite allerdings firmieren sie als Autoren, nicht der Schriftsteller - er kommt nur mit der Unterzeile "Unter Mitarbeit von H." vor, ebenso wie im Titeleintrag im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Mit einer offiziellen Erklärung hat sich die Charité vom Buch distanziert, es als Plagiat zurückgezogen und sich "bei den geschädigten Originalautoren entschuldigt".

Noch am 10. November notierte der Literat auf seiner Webseite: "Überlege, wegen des Rechtsschutzes bei (der Gewerkschaft) ver.di Mitglied zu werden. Weiß jemand einen guten Anwalt für Urheberrecht?" Der Eintrag ist nicht mehr aufzufinden. An gleicher Stelle am vergangenen Montag: "Charité, Plagiat, Charité, Plagiat..." - acht Mal hintereinander. Zu einer Stellungnahme ist H. nicht bereit. Auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE teilte er mit, sein Anwalt habe ihm geraten, sich "angesichts der laufenden juristischen Klärung nicht zu äußern".

Schon ein bisschen Internet-Recherche liefert klare Beweise für den geistigen Diebstahl. So findet sich der Abschnitt über den Stammvater der Orthopädie, Julius Wolff, seit dreizehn Jahren im Online-Stadtführer "Luise-Berlin". Die Passage im Charité-Jubiläumsbuch gibt keinen Hinweis auf das Original.

Aufgefallen war der Buch-Schwindel einem Heidelberger Medizinhistoriker. Er stellte fest, dass ein ganzes Drittel des Kapitels über die Geschichte der Orthopädie abgekupfert war, als wortwörtliche Übernahme aus seiner Doktorarbeit "Die Modellanstalt - Über den Aufbau einer 'modernen Krüppelfürsorge' 1905-1933". Zwar wird das 447 Seiten starke Werk als Quelle am Kapitelende angegeben, aber nicht durch Zitate gekennzeichnet. Am Kapitelanfang werden hingegen zwei Klinikdirektoren von heute als Kronzeugen für die Fachgeschichte in Berlin benannt. Die Mediziner sagten SPIEGEL ONLINE, sie seien am fraglichen Buch "völlig unbeteiligt" und "von den Verantwortlichen nicht kontaktiert worden".

Anti-Jubelbuch: 300 Jahre Pesthaus und Menschenversuchsanstalt

Laut Charité ist auch die Urheberschaft ihres Auftragsschreibers "für weitere Kapitel zweifelhaft". Alleiniger Übeltäter ist demnach der Ghostwriter H.; keine Rede ist von einer Mitverantwortung oder Selbstkritik der drei offiziellen Herausgeber. Die Charité grollt H. aus einem weiteren Grund: Anlässlich des Jubiläums veröffentlichte er nämlich - in einem weiteren Buch unter eigenem Namen - auch Gruselgeschichten aus 300 Jahren Charité, vom Pesthaus über eine Menschenversuchsanstalt bis zum Todesengel im Schwesternkittel. Warum auch das noch? Chuzpe? Autor H. antwortet nicht und lässt rätseln.

Die Charité sieht sich von H. finanziell und in ihrem Image geschädigt, hat "rechtliche Schritte eingeleitet" und dem Wissenschaftsverlag de Gruyter mehr als 200 Exemplare abgekauft, die sie jetzt vernichten muss. Der Einzelpreis liegt bei knapp 60 Euro. Hinzu kommt das Autorenhonorar für mehrmonatige Arbeit. Die Rückforderungen könnten einen armen Poeten in den Ruin treiben - das sieht auch H. so und twitterte, er sehe sich nach einer "Schuldnerberatung" um, die ihn in Sachen "Insolvenz" berate.

Der Laie H. ist in ein Buchprojekt hineingeraten, für das laut Vorwort eigentlich "eine mehrjährige Forschungsarbeit" und ein "vielbändiges Werk" nötig gewesen wären. Die Charité hat zwar ein Institut für Medizingeschichte, aber aus Geldnot ist der Lehrstuhl seit Jahren verwaist. Fachleute hatten der Charité-Spitze von vornherein von der Jubiläumsschrift abgeraten. Vergebens. Nachdem die eigenen Medizinhistoriker sich nicht bereit erklärten, fand die Charité-Leitung den Dichter H. - in der Berliner Literatenszene ein Kollege und Dichterfreund des Oberarztes und Romanciers Jakob Hein, der neben Ganten und Einhäupl (ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrates) auf dem Buchdeckel des umstrittenen Werkes steht.

Der Verfasser als "Arrangeur "

In Vorbemerkungen zum Buch bezeichnen die offiziellen Herausgeber den Ghostwriter als "Arrangeur des umfangreichen Materials aus Fachbüchern, Zeitschriften und Archiven", der bemüht gewesen sei, "die Form der Darstellung zu harmonisieren". Techniken, die im wissenschaftlichen Kontext gut und gern als "Frisieren" durchgehen. Die Literaturkritik spricht etwas hochtrabender von Collage- oder Montagetechniken und findet dergleichen bisweilen bei schöngeistigen Werken durchaus akzeptabel.

In der akademischen Arena ist solches Copy+Paste unannehmbar. Laut Urheberrecht muss das Aneignen oder Frisieren von Texten stets eine eigene "schöpferische Höhe" erreichen, hinter der die Vorlage "verblasst". Sonst drohen zivil- und strafrechtliche Konsequenzen. Mit den juristischen Schritten gegen H. distanzieren sich Einhäupl, Ganten und Hein von der Aufgabenstellung an den "Arrangeur", jedenfalls davon, wie diese sich nach den Vorbemerkungen zum Buch darstellt. Die Fachgelehrten, die bei H. bestellten und offenbar bis zu ersten Beschwerden gar nicht merkten, was da in einem Buch unter ihrem Namen alles steht, schicken ihn jetzt in die Wüste - und sprechen sich von jeder Verantwortung an dem teuren Debakel frei.

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insgesamt 11 Beiträge
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1. Autorenschaft
stupp 01.12.2010
Nunja, andere die Arbeit machen und sich als Autor feiern lassen - das kennt ja jeder Nachwuchswissenschaftler von seinen Chefs. Es ist natürlich peinlich, wenn das "Werk" dann Probleme bereitet. Dann ist auf einmal niemand Autor gewesen. Es ist üblich, dass sich Verlage von den Autoren ihre Autorenschaft schriftlich bestätigen lassen. Wenn De Gruyter diese Unterschrift vorliegt, dann müssen die Autoren auch für den Inhalt geradestehen. Das sollte diesen "Autoren" dann eine Lehre sein.
2.
makutsov 01.12.2010
Schönen Gruß an die Kollegen von der Charité, aber Derlei überrascht, glaub ich, bei dem Institut keinen...
3. Extrem merkwürdig.
olicrom 01.12.2010
Also wenn man sich die Web-Site besagten Autors anschaut, ist man doch sehr überrascht, dass der schon seit Jahren (nachzulesen unter "Rezensionen") gerade das "Klauen" offensichtlich auf seine künstlerischen Fahnen geschrieben hat: In sechzig Kurzkapiteln seiner Erzählung "Alles nur geklaut" (Maro-Verlag, 242 Seiten, 28 DM) entfaltet der 30jährige Berliner eine kriminelle Biographie zwischen LPG, FKK und NVA. Eine ganz normale DDR-Jugend, nur klaut der Ich-Erzähler wie ein Rabe. Bücher aus der Leihbibliothek, Schnaps aus der Kaufhalle, Westmüll von der Sonderdeponie. xxxx erzählt die Geschichte eines Taugenichts ohne den geringsten Respekt vor Volkseigentum. Die Wiedervereinigung wird von ihm als Professionalisierungschub in Sachen Kleinstkriminalität erlebt, plötzlich kann man auch Banken, Versicherungen oder Reiseunternehmen bescheißen, und das weltweit. In seinem lakonisch-nüchternen, völlig moralfreien Erzählgestus wirkt der Roman verdächtig authentisch. Nachdem xxxxx das Buch mit einer lustigen Zeichnung signiert hat, tastet man lieber doch nach der Brieftasche. Sie ist noch da. Tagesspiegel 23.6.1999 Im Übrigen war der Tagesspiegel sehr angetan. So wie sich das anfühlt hat man ihn doch zu eben genau jenem Behufe eingekauft und macht jetzt einen Autoren zur Schnecke weil die Herren Wissenschaftler offensichtlich zu monobegabt waren, die Konsequezen ihres Handelns zu überschauen? Eine sehr aktuell sehr typisch sehr deutsche Geschichte, die man sehr im Auge behalten sollte. Ein Kollege
4. Usus bei Medizinern
bolonch 01.12.2010
Bei medizinischen Veröffentlichungen ist es normal (anders als bei Naturwissenschaftlern), dass Chefs und Vorgesetzte eines Autors ebenfalls als Autoren firmieren ohne tatsächlich etwas beigetragen zu haben. In den meisten Wissenschaften werden die Autoren einer Veröffentlichung in alphabetischer Reihenfolge genannt, in anderen bestimmen Qualität und Quantität des Beitrags die Reihenfolge der Nennung, in den heiligen Hallen der Medizin bestimmt die Stellung in der Hierarchie die Reihenfolge. Insofern ist den "Herausgebern" kein Vorwurf zu machen. Sie bewegen sich tatsächlich im Rahmen der Konventionen ihres Fachs.
5. Stimmt
gsm900, 01.12.2010
Zitat von bolonchBei medizinischen Veröffentlichungen ist es normal (anders als bei Naturwissenschaftlern), dass Chefs und Vorgesetzte eines Autors ebenfalls als Autoren firmieren ohne tatsächlich etwas beigetragen zu haben. In den meisten Wissenschaften werden die Autoren einer Veröffentlichung in alphabetischer Reihenfolge genannt, in anderen bestimmen Qualität und Quantität des Beitrags die Reihenfolge der Nennung, in den heiligen Hallen der Medizin bestimmt die Stellung in der Hierarchie die Reihenfolge. Insofern ist den "Herausgebern" kein Vorwurf zu machen. Sie bewegen sich tatsächlich im Rahmen der Konventionen ihres Fachs.
Ich habe als Chemiker auch unter Medizinern gearbeitet und kenne daher beide Welten.
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Plagiate - wissenschaftliches Diebesgut
Veröffentliche oder verrecke
"Copy & paste" gilt als Trendsport bei Studenten, die sich Seminar- oder Abschlussarbeiten mitunter aus dem Internet zusammenräubern. Wie sauber aber arbeiten Professoren? "Publish or perish" verlangt die akademische Tradition: Als erfolgreich gilt, wer viele bedeutsame Fachartikel veröffentlicht. Da können auch gestandene Hochschullehrer der Versuchung erliegen, Ideen oder Texte zu klauen.
Sünder im Verborgenen
Geistiger Diebstahl bleibt der Natur der Sache nach verschwiegen und wird nur ausnahmsweise aufgedeckt. Vor allem das Internet verlockt als unendliches Dokumentengrab Hochschullehrer wie Studenten zu Grabräubereien. Heraus kommt das am ehesten durch Bestohlene, die auf den Widerhall ihres Werkes achten, oder Kollegen im selben Arbeitsbereich, häufig belesene Doktoranden. Immer wieder werden schlechte Beispiele von wissenschaftlichen Promis bekannt: aus der Philosophie und Theologie, der Mathematik und Medizin, den Rechts- wie den Wirtschaftswissenschaften.
Spielarten des geistigen Diebstahls
Ein Plagiat ist genaugenommen die geklaute Kopie eines fremden Textes, ohne Angabe der Fundstelle - von einzelnen Passagen bis zu kompletten Texten. Schwerer nachweisbar ist der bloße Ideenklau im kollegialen Austausch. Im Hochschulbetrieb ist anonymes Ghostwriting für einen anderen unzulässig, aber kaum auszurotten. Alles andere als selten ist auch die bloße "Ehrenautorschaft" eines Chefs, der sich von seinen Wasserträgern, den wahren Autoren, huckepack nehmen lässt, obwohl er bei der Publikation selbst keinen Finger gerührt hat - nach der alten Devise "Der Geist des Instituts schreibt immer mit".

Bernd Wegner, Chefredakteur des internationalen "Zentralblatt MATH", erzählt SPIEGEL ONLINE Beispiele aus dem schmuddeligen Nähkästchen der Naturwissenschaften: "Unabgeschlossene Diskussionsbeiträge, Pre-Prints, von einer öffentlichen Internetplattform kopieren und dann damit schneller als der wahre Autor in Druck gehen; oder als Gutachter fremde Arbeiten ablehnen und die dann selber, natürlich 'verbessert', zur Veröffentlichung einreichen; oder eine Arbeit auf Russisch in englischer Version als Innovation zu verkaufen - das sind die wirklich harten Fälle!"

Amtliche Aufklärung
An manchen Hochschulen werden studentische Prüfungsschriften automatisch mit einer handelsüblichen Plagiat-Software durchleuchtet. An jeder Hochschule gibt es einen Ansprechpartner für wissenschaftliches Fehlverhalten, außerdem einen bundesweit tätigen Wächterrat (www.ombudsman-fuer-die-wissenschaft.de). Diese Prüfstellen zielen auf eine gütliche Einigung zwischen den Streitparteien. Ansonsten steht der Rechtsweg offen, ein Hinweis an den Disziplinarvorgesetzten eines Hochschullehrers und eine Straf- oder Betrugsanzeige bei der Polizei.
Der Schaden der Opfer
Der geistige Dieb betrügt an zwei Stellen - dort, wo er klaut, und dort, wo er den Text weiter verhökert. Der wahre Autor oder sein Verlag können gerichtlich durchsetzen, dass als Buch veröffentlichtes Diebesgut nicht länger im Handel bleibt. Der Verlag, der das Plagiat zurückholen und vernichten muss, kann für seinen finanziellen Schaden den Plagiator selber haftbar machen. Es bleibt der immaterielle Schaden des Bestohlenen: Sein eigener Text, etwa eine Doktorarbeit, spukt oft im Internet unter dem Namen des Diebes weiter - und wird von ahnungslosen anderen mit der falschen Autorenangabe zitiert.
Strafen für die Täter
An der Uni Münster wurde 2009 ein Examenskandidat wegen Plagiats rechtskräftig exmatrikuliert. In Nordrhein-Westfalen müssen abschreibende Studenten mit bis zu 50.000 Euro Geldstrafe rechnen. Neuerdings verfolgen Staatsanwaltschaften plagiierte Doktorarbeiten "im öffentlichen Interesse", ganz ohne Anzeige eines Betroffenen; die Strafe liegt durchweg bei drei Monatsgehältern oder 90 Tagen Haft. Beamteten Hochschullehrern drohen Disziplinarstrafen von der (gängigen) Ermahnung bis zur (theoretischen) Entlassung aus dem Dienst, Angestellten böse Briefe von der Abmahnung bis zur außerordentlichen Kündigung. Gleichwohl gilt der geistige Diebstahl unter Professoren oft noch als Kavaliersdelikt. Deswegen ist noch niemand aus dem Deutschen Hochschulverband, der Standesvertretung der Uni-Dozenten, ausgeschlossen worden.
Weitere Infos
Zum Schutze der persönlichen Autorenrechte gelten an allen Hochschulen Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Rechtsprofessor Volker will neu auftauchende Missbrauchsfälle laufend auf einer eigenen Webseite dokumentieren: www.wissenschaftsplagiat.de