Von Markus Verbeet
Mit dem "Studentenspiegel 2010" hat der SPIEGEL-Verlag gemeinsam mit studiVZ und McKinsey & Company kürzlich rund 164.000 junge Leute befragt. Sie beantworteten Dutzende Fragen zu ihren Studienleistungen, Sprachkenntnissen oder Praktika. Zugleich gaben sie Auskunft über ihre Einstellungen, Erwartungen und Wünsche. Solch eine große Umfrage unter angehenden Akademikern hat es noch nie gegeben.
Die Daten erlauben hübsche Zahlenspielereien mit krummen Mittelwerten als Ergebnis. Doch die Analysten von McKinsey haben sich nicht mit solchen Rechnungen begnügt, sondern in den Daten auch nach einem Bild der heutigen Studentenschaft gesucht. Genau genommen: nach sechs Bildern. Unter den vielen Teilnehmern entdeckten die Berater bei ihren Auswertungen ein halbes Dutzend unterschiedliche Typen: den Karrieremenschen und den Familienmenschen, den Weltverbesserer und den Rationalen, den Selbstverwirklicher und den ambitionierten Aufsteiger.
Mit dem "Studentenspiegel 2010" haben der SPIEGEL-Verlag, McKinsey und studiVZ versucht, diese unterschiedlichen Lebenswelten der Studenten von heute zu erfassen. Jeder Teilnehmer der Umfrage konnte eine kostenlose persönliche Einschätzung seiner Leistungen anfordern. Dieses Angebot besteht fort: Wer wissen will, wo er im Vergleich zu seinen Kommilitonen steht, kann auch jetzt noch mitmachen.
Sechs Studenten haben sich die McKinsey-Ergebnisse der Studentenspiegel-Umfrage angesehen und entschieden, in welcher Schublade sie sich sehen:
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