Ex-Bildungsministerin Bulmahn im Interview: Bildungssoli für die Bildungsrepublik

Sie richtete einst die Uni bolognese an. Viele Studenten und Professoren sehen es heute als Stopf-Studium und protestieren. Edelgard Bulmahn verteidigt die Bachelor- und Master-Abschlüsse im Interview. Doch die Umsetzung der Studienreform hält die frühere Bildungsministerin für missraten.

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Bulmahns Bildungsbilanz: Ministerin im ewigen Kompetenzgerangel
SPIEGEL ONLINE: Frau Bulmahn, seit Monaten demonstrieren wütende Studenten gegen überfrachtete und verschulte Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Bologna-Reformen haben Sie als Bildungsministerin gestartet. Plagt Sie ein schlechtes Gewissen?

Edelgard Bulmahn: Die Proteste richten sich nicht gegen die neuen Abschlüsse, sondern vor allem gegen schlechte Studienbedingungen - ein altes Problem der Universitäten. Seit vielen Jahren fehlt Personal, vor allem in der Lehre. Der Schlüssel für einen Erfolg der Bologna-Reform ist aber mehr Lehrpersonal. Das haben wir damals auch vereinbart: Die neuen Studienabschlüsse wurden ja gemeinsam mit allen Landesministern und den Hochschulen beschlossen, die Hochschulen und Länder haben das gemeinsam umgesetzt.

SPIEGEL ONLINE: Die Studenten protestieren ausdrücklich gegen ein Studium bolognese, in dem jede noch so kleine Leistung abgeprüft wird. Und sie fordern, dass es für jeden Bachelor-Absolventen auch einen Master-Studienplatz gibt.

Bulmahn: Auch ich fordere eine Reform der Reform. Aber zu den Ideen von Bologna stehe ich nach wie vor: mehr Menschen einen akademischen Abschluss ermöglichen, mehr Mobilität ermöglichen, mehr Struktur schaffen. Das lässt sich nicht rückgängig machen. Und natürlich sollte die Lehre verbessert werden. In den Bolognabeschlüssen ist weder diese hohe Zahl von Prüfungen noch eine rigide Begrenzung auf sechs Semester enthalten.

SPIEGEL ONLINE: Der Mobilität hat es eher geschadet: Mitunter sind Bachelor-Studiengänge so speziell, dass es kaum möglich ist, von Hamburg nach Bremen zu wechseln.

Bulmahn: Ja, das gibt es, da muss verändert werden. Mancherorts entsteht auch der Eindruck, dass nur die Namen der Abschlüsse verändert wurden. Oder Prüfungen häufen sich, weil es zu viele kleine Module gibt. Aber es gibt auch Hochschulen, an denen die Bologna-Reformen sehr gut gelungen sind.

SPIEGEL ONLINE: Schon 2003 warnten Studenten und einzelne Professoren vor Überfrachtung und Prüfungsterror. Waren die Probleme nicht früh absehbar?

Bulmahn: Deshalb wäre es wichtig gewesen, den Prozess von Anfang an zu begleiten. Deshalb hatte ich den Ländern 2003 ein großes Unterstützungsprogramm des Bolognaprozesses vorgeschlagen. Leider lehnten die CDU-regierten Länder dies rigoros ab. Das hätte von den Hochschulen gemeinsam mit dem Akkreditierungsrat stattfinden sollen...

SPIEGEL ONLINE: …doch die Akkreditierer wurden zum Inbegriff des Bürokratie-Wahnsinns und schauen bei der Anerkennung neuer Studiengänge kaum darauf, ob sie sinnvoll aufgebaut sind.

Bulmahn: Die Akkreditierung ist teilweise sehr bürokratisch, das stimmt. Dass es auch anders geht, sieht man auch an einigen Hochschulen. Dort sind die Studiengänge gut angelegt und organisiert. Diese Unterschiede zeigen doch, dass es bei der Umsetzung hapert, nicht an der Grundidee. Bologna hatte nichts mit Bürokratie zu tun, die Umsetzung ist aber an vielen Orten nicht gelungen.

SPIEGEL ONLINE: Wer ist schuld, dass es zum Stopf-Studium kam?

Bulmahn: Mehrere Akteure: die Akkreditierungsagenturen, die Hochschulen selbst und die Länder. Ein Bologna-Ziel war schließlich, die Lehre zu verstärken. Das geht nur mit zusätzlichem Personal. Und wenn sich die Länder das nicht leisten können, muss der Bund einspringen. Deshalb fordere ich ein Personalausstattungsprogramm, zu 90 Prozent finanziert vom Bund.

SPIEGEL ONLINE: Als Sie noch Bundesministerin waren, zeigten die Länder wenig Interesse an der Zusammenarbeit, wollten selbst finanzielle Hilfe nicht annehmen vom Bund. Warum?

Bulmahn: In den Jahren 2002 begann die Debatte um die Föderalismusreform, sie wurde sehr kontrovers geführt. Das Ziel der Ministerpräsidenten der Union war es, den Bund vollständig aus der Bildung herausdrängen. Sie haben den Bologna-Prozess von Anfang an dafür benutzt, dem Bund ein Stoppschild vorzuhalten. Ein Beispiel: Ich habe damals den Ländern angeboten, einen Pakt für Hochschulen abzuschließen. Dies wurde rigoros abgelehnt, von Bayern und Baden-Württemberg in vorderster Front. Die Länder wollten nicht, dass der Bund in der Lehre mitmischt. Deshalb ist es nur mit ironischer Distanz zu ertragen, wenn sich jetzt ehemalige Landesministerinnen hinstellen und sagen: Man hätte doch damals ein Programm machen können.

SPIEGEL ONLINE: Sie sprechen von Ihrer Nachfolgerin Annette Schavan, damals noch Baden-Württembergs Kultusministerin?

Bulmahn: Also ich habe von Frau Schavan damals jedenfalls nichts gehört, auch nicht zur Unterstützung des Bundesangebotes.

SPIEGEL ONLINE: Alle nicken verständnisvoll, wenn die Studenten heute über das verkorkste Bachelor-Studium klagen, selbst die Landesminister. Halten Sie das für verlogen?

Bulmahn: Nein, weil auch die Landesminister nicht genug Haushaltsmittel bekommen und letztlich einen Mangel verwalten müssen. Nur Bund und Länder können gemeinsam die Kraftanstrengung erbringen und neue Finanzierungsquellen erschließen.

SPIEGEL ONLINE: Die "Zeit" hat Sie einmal als kompetent, aber unbeliebt beschrieben. Können Sie sich das erklären?

Bulmahn: Der Kollege hatte offensichtlich vor allem mit Landesministerinnen gesprochen, nicht mit den Eltern, die das Ganztagsschulprogramm unterstützten, auch nicht mit den Juniorprofessorinnen oder mit Wissenschaftlern.

SPIEGEL ONLINE: Waren Sie zu starrsinnig und rechthaberisch?

Bulmahn: Nein, da mir als Bundesministerin die Hände gebunden waren in der Lehre, sehe ich auch im Rückblick keinen anderen Weg als den, den ich vorgeschlagen hatte. Bologna ist ja als sehr offener Prozess angelegt, und es gibt viele Kann-Vorgaben, etwa zur Semesterzahl. Im Hochschulrahmengesetz stand: Ein Bachelor/Baccalaureus-Studiengang dauert mindestens sechs Semester, mit Betonung auf mindestens. Es wurde aber teilweise durch die Bundesländer und Hochschulen anders umgesetzt.

SPIEGEL ONLINE: Sind Bundesbildungsminister zum Scheitern verdammt angesichts ihrer überschaubaren Zuständigkeit?

Bulmahn: Ich bin ja nicht gescheitert. Was ich mir vorgenommen habe, ist bis auf einen Punkt auch verwirklicht worden: Bafög-Reform, Verbot von Studiengebühren, Exzellenzinitiative, Frauenförderung, Juniorprofessuren. Aber natürlich kann eine Bundesministerin nicht alles so umsetzen, wie sie es könnte, wenn sie zugleich Landesministerin wäre.

SPIEGEL ONLINE: Ihr Verbot von Studiengebühren hat das Bundesverfassungsgericht wieder gekippt.

Bulmahn: Alles andere hat geklappt. Im Übrigen müsste sich das Bundesverfassungsgericht selbstkritisch fragen, wo denn die von ihm für notwendig erachteten Stipendienprogramme sind.

SPIEGEL ONLINE: Was sagen Sie den Studenten, die heute protestieren?

Bulmahn: Ich halte es für berechtigt, auf die Straße zu gehen und Hörsäle zu besetzen, wenn man in Seminaren mit hundert Leuten sitzt und in Vorlesungen mit mehreren hundert Leuten. Oder auf den Laborplatz ein Jahr warten muss. Das hat alles seine Ursache in der unzureichenden Finanzierung. Aber eine Pauschalkritik an Bachelor und Master halte ich für falsch; auch Diplom und Magister litten unter vergleichbaren Problemen - vor allem unter mangelnder Personalausstattung. Die Geringschätzung der Lehre ist doch ein altes Problem an deutschen Hochschulen.

SPIEGEL ONLINE: Der Bund will jetzt den Ländern mehr Geld für Bildung geben.

Bulmahn: Eine kleine Kompensation wird bei weitem nicht ausreichen, um die Aufgaben zu bewältigen. Wir müssten jedes Jahr 20 Milliarden mehr in Bildung stecken. Mindestens.

SPIEGEL ONLINE: Und woher soll das Geld kommen?

Bulmahn: Wenn Sie ernsthaft eine Bildungsrepublik wollen, müssen Sie zusätzliche Finanzierungsquellen schaffen, zum Beispiel einen Bildungssoli. Ich bin überzeugt, viele wären bereit, für Bildung mehr Steuern zu zahlen.

Das Gespräch führte Oliver Trenkamp.

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insgesamt 23 Beiträge
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1. Zusammenfassung
Joe Black 18.01.2010
Zitat von sysopSie richtete einst die Uni bolognese an. Viele Studenten und Professoren sehen es heute als Stopf-Studium und protestieren. Edelgard Bulmahn verteidigt die Bachelor- und Master-Abschlüsse im Interview. Doch die Umsetzung der Studienreform hält die frühere Bildungsministerin für missraten. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,671748,00.html
Das Interview läst sich auch in einem Satz zusammenfassen: Schuld sind immer die anderen. Natürlich protestieren die Studenten gegen die neuen Abschlüsse. Auch gegen die schlechten Studienbedingungen, aber vor allem gegen die neuen Abschlüsse. Und natürlich fällt einer Politikerin wie ihr nur ein, die Steuern zu erhöhen oder einen "Bildungssoli" einzuführen, was dasselbe wäre. Schließlich finden Politiker immer neue Möglichkeiten mehr auszugeben, anstatt mit dem auszukommen was sie kriegen. Den Bürger kann man ja immer wieder von neuem schröpfen. Na ja, andere Konzepte von einer linken Politikerin zu hören als Steuererhöhungen wäre ja auch wirklich sehr überraschend.
2. Jaja, die Beamten...
khcdm 18.01.2010
Zitat von sysopSie richtete einst die Uni bolognese an. Viele Studenten und Professoren sehen es heute als Stopf-Studium und protestieren. Edelgard Bulmahn verteidigt die Bachelor- und Master-Abschlüsse im Interview. Doch die Umsetzung der Studienreform hält die frühere Bildungsministerin für missraten. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,671748,00.html
...auch wenn es politische sind. Immer erstmal in fremde Taschen fassen. Wenn ein Bachelor of Engineering heute bei BMW anfängt (was er i.d.R. nicht tut, denn er kommt nur in einer abhängigen Miniklitsche unter), soll er sich in MÜNCHEN!!! für 1200 brutto behausen, ernähren *und für sein Alter sparen*. Wem nützt da ein "Bildungssoli"? Den stecken mal die Profs und Wissenschaftsverwalter ein. Klar wollen *die* wieder C4 seligen Angedenkens haben. So eine schamlose Dumm-Propaganda von dieser Politkröte! Frechheit!
3. aw
kdshp 18.01.2010
Zitat von khcdm...auch wenn es politische sind. Immer erstmal in fremde Taschen fassen. Wenn ein Bachelor of Engineering heute bei BMW anfängt (was er i.d.R. nicht tut, denn er kommt nur in einer abhängigen Miniklitsche unter), soll er sich in MÜNCHEN!!! für 1200 brutto behausen, ernähren *und für sein Alter sparen*. Wem nützt da ein "Bildungssoli"? Den stecken mal die Profs und Wissenschaftsverwalter ein. Klar wollen *die* wieder C4 seligen Angedenkens haben. So eine schamlose Dumm-Propaganda von dieser Politkröte! Frechheit!
Hallo, das sehen sie falsch ! Wenn die löhne bei arbeitern sinken tuen sie das auch bei studierten aber der lohnunterschied %tual bleibt ja. Das ist dann aber auch eher volkswirtschaft/betriebswirtschaft also das mit den löhnen sie wissen ja sie tuen es für unsere wirtschaft egal ob als arbeiter oder studierter.
4. Unverfroren
gkramm 18.01.2010
Zitat von sysopSie richtete einst die Uni bolognese an. Viele Studenten und Professoren sehen es heute als Stopf-Studium und protestieren. Edelgard Bulmahn verteidigt die Bachelor- und Master-Abschlüsse im Interview. Doch die Umsetzung der Studienreform hält die frühere Bildungsministerin für missraten. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,671748,00.html
Frau Bulmahn hat wesentlich dazu beigetragen, die deutschen Universitaeten zu ruinieren. Den Unsinn, den sie angerichtete, auch noch verteidigen zu wollen, grenzt an Unverfrorenheit.
5. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!
yomow 18.01.2010
Zitat von Joe BlackDas Interview läst sich auch in einem Satz zusammenfassen: Schuld sind immer die anderen. Natürlich protestieren die Studenten gegen die neuen Abschlüsse. Auch gegen die schlechten Studienbedingungen, aber vor allem gegen die neuen Abschlüsse. Und natürlich fällt einer Politikerin wie ihr nur ein, die Steuern zu erhöhen oder einen "Bildungssoli" einzuführen, was dasselbe wäre. Schließlich finden Politiker immer neue Möglichkeiten mehr auszugeben, anstatt mit dem auszukommen was sie kriegen. Den Bürger kann man ja immer wieder von neuem schröpfen. Na ja, andere Konzepte von einer linken Politikerin zu hören als Steuererhöhungen wäre ja auch wirklich sehr überraschend.
Falsch!!! Es ist genau andersrum. Ich bin selber Student und kenne niemanden, der gegen die neuen Abschlüsse ist. Diese sind im Grunde super, da sie international vereinheitlicht sind. Es sind die Bedingungen, die viele wirklich ankotzen. Das muss ich ja nicht weiter ausführen, was da alles im argen liegt, aber ganz sicher wollen die meisten Studenten nicht das Diplom wieder. Portestierende Ausnahmen bestätigen hier nur die Regel. Und die Doppelmoral kann ich auch nicht mehr hören. Mehr Geld für Bildung, aber bloß nicht von den Bürgern. Ja von wem denn dann? Private Investoren gibt es teilweise, da kann man was holen. Aber ganz abgesehen davon, hätte ich später einmal keine Probleme damit 5€ mehr Steuern für Bildung zu zahlen...Sie anscheinen schon.
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Edelgard Bulmahn, 58, von der SPD war von 1998 bis 2005 Bundesbildungs-ministerin in der rot-grünen Koalition. Während ihrer Amstzeit schob sie zahlreiche Projekte an: Juniorprofessur, Ganztagsschulen, Verbot von Studiengebühren - und die umstrittene Bologna-Reform, also die Einführung der neuen Abschlüsse Bachelor und Master. Immer wieder legte sich die Bundespolitikerin mit ihren Landeskollegen an - und unterlag häufig.

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Wie geht das mit der Akkreditierung?
Alle Bachelor- und Masterstudiengänge müssen akkreditiert, also begutachtet und zugelassen werden - mindestens alle sieben Jahre. Dafür ist ein Netz von zehn Akkreditierungsagenturen zuständig.
Wer hat die Studiengänge so gestaltet, wie sie sind?
Die Agenturen erhalten ihre Lizenz vom zentralen Akkreditierungsrat, der wiederum von den Kultusministern der Länder und den Hochschulrektoren eingesetzt wurde. Aufgabe der in der Öffentlichkeit kaum bekannten Organisationen ist es, die Vorgaben der Kultusminister für Bachelorstudiengänge auszulegen und umzusetzen - dazu gehören Dauer, Lernpensum und Ausstattung der Studiengänge. Zwischen 10.000 und 15.000 Euro kann so eine Bewertung durch eine Akkreditierungsagentur wie AQAS für einen Bachelor-Studiengang kosten - um diese Ausgaben kommen Unis und FHs nicht herum. Ebensowenig wie um den umfangreichen, oft mehrere hundert Seiten starken Antrag samt Modulhandbuch und konzeptioneller Beschreibung.
Lernen die Akkreditierer aus ihren Fehlern?
Als Reaktion auf Bachelorkrise und Bildungsstreik hat der Akkreditierungsrat seine Kriterien geändern. Die "Studierbarkeit" wurde aufgewertet und ist ein eigenes Kriterium bei der Begutachtung von Studiengängen geworden. Die Akkreditierungsagenturen sollen jetzt auch prüfen, ob die Arbeitsbelastung eventuell zu hoch ist und ob die Studenten adäquat betreut werden. Zur Diskussion um die "Studierbarkeit" von Studiengängen sagte Rolf Dobischat vom Deutschen Studentenwerk, das sei, "als müsse man über die Trinkbarkeit von Trinkwasser diskutieren".
Was soll sich für die Studenten ändern?
Die Akkreditierer wollen die Zahl der Prüfungen einschränken. Unter andderem soll ein Studienmodul, also ein Fachgebiet, künftig "in der Regel nur mit einer das gesamte Modul umfassenden Prüfung" abgeschlossen werden. Bisher gab es teilweise drei oder mehr Prüfungen. "Wir fassen uns da an die eigene Nase", sagte Achim Hopbach, Geschäftsführer des Rates. "Bisher haben wir zu viele Studiengänge mit zu vielen Prüfungen zugelassen". Auch "Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit" ist ein neues Kriterium, das anzuwenden ist.

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