Träge Studenten: Fällt euch sonst nichts ein?

Bezahlter Urlaub, Schlafboxen, Flirtportale: Ein Ideen-Wettbewerb offenbart, was Studenten an ihren Unis vermissen. In dieser Woche werden die besten Vorschläge gekürt. Philipp Maußhardt präsentiert im Hochschulmagazin "duz" schon mal die weniger guten - und bemitleidet die Jury. Eine Polemik.

So wollen Studenten ihre Unis verbessern: Wünsch dir was Fotos
Corbis

Was kommt dabei heraus, fragt man einen Esel danach, was er an seinem Stall verbessern würde? Ungefähr dasselbe, was herauskommt, fragt man Studenten nach ihren Optimierungsvorschlägen für Hochschulen: besseres Essen und ein wenig mehr Bewegungsfreiheit. Selbstverständlich hat es der akademische Nachwuchs in schönere Worte gefasst, als es ein Esel kann.

Unter den 462 Vorschlägen, die bis Mitte Dezember beim Wettbewerb UniGestalten des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Jungen Akademie eingereicht wurden, wählte eine nicht gerade beneidenswerte Jury im vergangenen Monat die zehn Besten aus und lud sie Mitte März zur Präsentation ein. Die Gewinner dieses Schaulaufens werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Doch aus welchem Bewerberfeld haben sie sich abgesetzt? Duz-Univers gibt einen Überblick über umwerfende Anregungen.

Erstaunlich viele Einsendungen betreffen die Lebensbereiche Essen, Sitzen, Wohlfühlen. Man wird den Eindruck nicht ganz los, dass die Studienbedingungen in dieser Republik vor allem nach der Bequemlichkeit der Sitzmöbel oder den örtlichen Freizeitmöglichkeiten beurteilt werden. So schlägt ein Philipp aus Berlin vor, ein Dinner-Hopping in allen Uni-Städten einzuführen, bei dem in Kleingruppen am Abend WG-weise Hauptgang und Nachtisch ausgetauscht werden.

Schnäppchenjagd als studentische Disziplin

Ein anderer kam auf die glorreiche Idee, die Uni solle ihren Studenten eine Reise pro Semesterferien bezahlen, denn reisen bilde ja bekanntlich, während ein Dritter ganz profan "Prozente beim Kauf eines Computers" fordert. Auch kostenlose Luftpumpen für Fahrräder oder Trampoline zur Entspannung werden gefordert.

Mit ihrem Vorschlag, die Flachbauten der Uni zu begrünen, ist Eva-Maria aus Siegen dagegen schon fast politisch: "Egal ob Anpflanzen für den Eigenbedarf, für den Biologieunterricht oder für die Mensa - ab jetzt werden an der Uni nicht nur Früchte der Bildung geerntet." Katharina aus Nordrhein-Westfalen geht noch weiter. Jeder Prüfling solle einen Baum auf dem Universitätsgelände pflanzen, schlägt sie vor: "Ich könnte mir vorstellen, diese Flächen mit kleinwüchsigen Bäumen (hier bieten sich an: Feld-Ahorn 'Elsrijk', schmale Felsenbirne, säulenförmige Hainbuche, großlaubige Mehlbeere) zu bepflanzen. Damit der Park/Wald als Aufenthaltsort im Sommer genutzt werden könnte, könnten noch Gabionen (mit Steinen gefüllte Metallkäfige) aufgestellt werden, die mit wetterfesten Sitzkissen bestückt sind."

Überhaupt Öko. Andi stellt sich den Studierenden der Zukunft als Stromlieferanten vor, der in seiner vorlesungsfreien Zeit auf von der Uni gestellten Heimtrainern Öko-Strom produziert, dabei fit bleibt und für die gelieferte Menge Strom einen Kaffeegutschein erhält. "Die Schwungräder der Heimtrainer wandeln deine Muskelkraft in elektrische Energie um. Kooperationspartner sind Krankenkassen. Sie finanzieren mit Kaffeegutscheinen Bonus-Bike und die Unimensa. Damit können sie ihr Image aufbessern und Studenten anlocken", schreibt Andi.

"Mal ehrlich, wer ist nicht schon mal während der Vorlesung eingeschlafen?"

Nathalie will das Gleiche, nur ohne Stromerzeugung: "Ein solcher Raum würde nicht viel kosten (Miete, Heiz-/Strom- und Wartungskosten, warmer Bodenbelag und Lichtquelle, gegebenenfalls Musikanlage und Yogamatten)." Mit ihrem Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung ist sie nicht allein. Auch Julia hätte es gerne ein wenig kuschelig: "Geplant ist ein Raum mit gemütlich-ansprechenden Sitzgelegenheiten, etwa: Sitzsäcke, Hängematte, Sessel zur Entspannung und zum 'Krafttanken' vor der nächsten Vorlesung und im normalen Studiumsstress. Den Studierenden soll so eine kostenlose Entspannungsmöglichkeit geboten werden."

Das reicht Martin aber nicht, er stellt sich seine Traum-Uni ungefähr so vor: Nach der durchfeierten Nacht geht man an die Uni zum Schlafen. Dort gibt es neben jedem Seminarraum eine Schlafbox. "Nun mal ganz ehrlich, wer ist nicht schon mal während der Vorlesung eingeschlafen? Wer ist nicht ständig müde, wenn's ans Lernen geht", fragt Martin rhetorisch und führt aus: "Der Körper benötigt die Ruhe und holt sie sich von selbst - ohne zu fragen, ob es gerade passt. Schlafboxen beanspruchen nicht viel Platz, da sie stapelbar sind, und bieten die nötige Abschottung von der Außenwelt, die man für einen Powernap braucht. Außerdem kosten sie nicht die Welt. Nur der wache Geist kann Wissen schaffen und kreativ sein!"

Chancen auf einen Siegerplatz wünscht man unbedingt der Streichholzrede von Jan: "Darüber hinaus können in Seminaren Streichhölzer genutzt werden, um die Redezeit zu strukturieren. Jeder Teilnehmende verfügt dabei über ein Streichholz. Wenn er oder sie reden möchten, dann müssen sie nur so lange reden, wie das eigene Streichholz brennt. So ermöglicht der Dozent, dass sowohl Vielredner wie auch Wenigredner sich gleichlang am Unterrichtsgeschehen beteiligen. Niemand möchte sich verbrennen, damit er oder sie länger reden kann!"

Weihnachtsglück in der Tram

Ein Johannes aus dem Taunus würde gerne mehr Deutsch und weniger Englisch an den Universitäten hören ("deutsch macht schlau"). Darum hat er sich Folgendes gedacht: "Lesungen aus deutschen Klassikern (Gedicht, Theater, Roman, Novelle, Philosophie) werden öffentlich und möglichst auch auf freien Plätzen von Schauspielern vorgetragen und in Szene gesetzt. Das sprachliche und intellektuelle oder emotionale Niveau dieser Stücke kann bei richtiger Inszenierung meines Erachtens auch heute noch jeden begeistern!"

Bei ausländischen Studenten deutsche Weihnachtsgefühle auszulösen, ist die Straßenbahn-brechende Idee von Kirstin aus Dresden: "Bei einer Straßenbahnfahrt durch das winterliche Dresden sollen, von Adventsmusik aus aller Welt begleitet, für die Teilnehmer erste Weihnachtsgefühle aufkommen. An der Zwischenstation, zum Beispiel einem Museum oder einem Vereinshaus, können Kontakte zwischen Studierenden und Dresdner Familien geknüpft werden. Im Idealfall ergeben sich daraus Weihnachtspatenschaften."

Katharina möchte die Konzentrationsfähigkeit der Studenten durch wechselnden Farblichteinsatz in Hörsälen steigern. "Praktisch ist die Umsetzung - soweit ich das als Nicht-Elektriker einschätzen kann - eigentlich sehr einfach und auch nicht übermäßig teuer. Die Dozenten sind entsprechend zu instruieren, welche Farbgebung in der Beleuchtung im Allgemeinen zu welcher Tageszeit förderlich ist. Sie können dann die entsprechende Farbe entsprechend der Uhrzeit auswählen."

Florian aus Mannheim braucht dringend mehr Informationen, welches Mensa-Menü zu empfehlen ist: "Das Ziel dieser Idee ist es, eine Smartphone-App zu entwickeln, die es Mensabesuchern erlaubt, vor dem Essen Informationen über die vorhandenen Menüs zu erhalten (Bewertungen, Bilder, Kommentare) und nach dem Essen eben diese Informationen wiederum anderen zur Verfügung zu stellen."

Netz- und Sexwerken

Mika sucht an der Uni nach Sexualpartnern und hätte da mal eine Idee: "Es ist schon fast jedem passiert: 'Die war ja süß!', 'der Typ hat mich angelächelt!', 'cooles Gespräch!' und alle denken sie sich oft 'verdammt, wer war das bloß? Wieso habe ich nicht nach der Nummer gefragt?' Ein Internetportal mit Lageplan könnte bei dem Wiedertreffen helfen. Natürlich wird alles anonym gehalten, sodass etwa Nutzer 317.582 ein Mädchen mit blonden Haaren am 22.10. um 15.00 in Phils Café sucht."

Alexander besucht in Lüneburg offenbar Vorlesungen mit über 700 Teilnehmern. Da versteht er bisweilen nicht, was sein Kommilitone in der hinteren Reihe gefragt hat. Die Lösung: Jeder Student bringt sein Handy mit und wenn er was zu fragen hat, wählt er eine vorher eingerichtete Gratis-Nummer: "Dies funktioniert wie folgt: Der Student meldet sich und hält sein Mobiltelefon griffbereit. Wenn der Student drangenommen wird, ruft er die Nummer an und durch die automatische Rufannahme ist er sofort verbunden! Jetzt kann er sprechen und alle Anwesenden können ihn hören."

Der vielleicht hinreißendeste Vorschlag mag dieser sein: die Änderung des Hochschulrechts, Paragraf 112 Einführung eines Gnadengesuchs bei den Rektoren und Dekanen der Fakultäten, um durchgefallenen Kandidaten trotzdem ein "bestanden" zu attestieren. "Durch diese kleine Änderung findet eine Einschränkung der Macht der Prüfungsämter zugunsten des Studierenden statt", heißt es in der Begründung.

Ach, was! Darauf wären die acht Juroren bestimmt nicht allein gekommen.

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insgesamt 5 Beiträge
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1. ..........
janne2109 27.03.2012
Studiengebühren und für die guten Studenten Stipendien-- und schon ist das Problem gelöst.
2. Metameckern
Ben de Haas 27.03.2012
Zitat von sysopBezahlter Urlaub, Schlafboxen, Flirtportale: Ein Ideen-Wettbewerb offenbart, was Studenten an ihren Unis vermissen. In dieser Woche werden die besten Vorschläge gekürt. Philipp Maußhardt präsentiert im Hochschulmagazin "duz" schon mal die weniger guten - und bemitleidet die Jury. Eine Polemik. Träge Studenten: Fällt euch sonst nichts ein? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,823305,00.html)
Fremdscham provoziert vor allem der Artikel. Eine 'Polemik' ist spaetesten dann billig, wenn sie ihren Gegenstand an Witz und Einfallsreichtum unterbietet. Langweilige Vorschlaege Dritter endlos aneinander zu reihen, um, aeh, was genau dem Leser zu sagen? Und der Einstieg liest sich wirklich grauenhaft. 'Ja, ich hab da so ein Bild im Kopf, die Studenten verbessern die Uni, so wie, ja genau, ein Esel den Stall. Hihi.' Man sollte sich aber schon die Muehe machen, dass Ganze in Saetze zu giessen, die ohne Knirschen lesbar sind. Ein bisschen Sprachstretching fuer den Weg durch's Semantikgestruepp. Das rostige Broca-Areal nochmal einfetten. Oder ist das Schwaebisch? *Wirklich* erschreckend ist, dass der gute Philipp aus Tuebingen anscheinend kein Schuelerzeitungsredakteur im Praktikum ist, sondern ein preistragender ue50 Profi, der zudem eine Journalistenschule leitet! Na dann, zeigen Sie der traegen Jugend mal wo's lang geht, Herr Mausshardt.
3. Jep
Nihil novi 27.03.2012
Zitat von janne2109Studiengebühren und für die guten Studenten Stipendien-- und schon ist das Problem gelöst.
Das waren die guten Studenten. Ihr problem ist übrigens auch nicht das Problem des Artikels. Es ist diese völlige geistige Leere, wenn es um poltisiche Themen und ureigenste geht was ein Studium zu bieten hat. Und das ist, entgegen Ihrer Intnetion, nicht stures Semester abreissen und auswendig lernen bis der Arzt kommt.
4. ohjeh
interstitial 27.03.2012
Zitat von sysopBezahlter Urlaub, Schlafboxen, Flirtportale: Ein Ideen-Wettbewerb offenbart, was Studenten an ihren Unis vermissen. In dieser Woche werden die besten Vorschläge gekürt. Philipp Maußhardt präsentiert im Hochschulmagazin "duz" schon mal die weniger guten - und bemitleidet die Jury. Eine Polemik. Träge Studenten: Fällt euch sonst nichts ein? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,823305,00.html)
Dieser Artikel könnte suggerieren, es ginge den deutschen Studenten noch viel zu gut, und es gäbe nichts substanzielles an den Unis zu verbessern. Für mich wird andersrum ein Schuh draus: die Unis sind schon so lange in einem so erbärmlichen Zustand, dass einem wirklich nichts mehr einfällt, dass inzwischen sogar die direkt Beteiligten aufgegeben haben, sich Gedanken zu machen, die aktuell Studierenden inzwischen offensichtlich sogar keinerlei Vorstellung mehr haben, wozu eine Uni mal gut war, und was sie bräuchte, um zu funktionieren, weil es ein fach nicht mal mehr in Anklängen spürbar ist. Ich frage mich auch, wozu es einen Ideenwettbewerb einer Bundesstiftung braucht. Früher, vor der Strukturreform, gab es eine selbstverwaltete Uni mit Gruppenvertretung im Fakultätsrat und im Senat, Vertreter mussten entsandt, Entscheidungen von den Betroffenen verabschiedet werden. Studentische Vertreter hatten reale Mitverwaltungsmöglichkeiten, und nicht nur das Recht, sich Rektoratsentscheidungen ohne Stimmrecht anzuhören (BW). Das war eine ganz andere Motivation, mitzudenken, und da gab es auch sinnvolle Ergebnisse der Gremienarbeit. Wozu überhaupt neue Ideen? Neue Ideen braucht man nur, um die Unis mit ihrer aktuellen Murksstruktur preisneutral aufzuhübschen. Die Ideen, wie man die Uni besser machen könnte, sind uralt: Sozial/ökonomische Hürden runter, Leistungsanforderungen hoch, weniger Noten, mehr Scheine, mehr Wahlfreiheit im Hauptstudium, und , vor allem anderen, viel viel mehr entfristbare Stellen im akademischen Mittelbau (akad. Räte und Oberräte ohne Habilitationsmöglichkeit), dazu mehr Uni-interne Projekt-/Sachmittelfördermöglichkeiten für Habilitanden. Eine wenigstens einigermaßen annehmbare technische Infrastruktur (GEbäude, Haustechnik), die dann auch noch vernünftig gewartet wird. Technische/Anwendungsbezogene Studien konsequent an FHs, diese dafür aufwerten. Und eine bottom-up-Selbstverwaltung mit echter Gruppenvertretung in entscheidungsrelevanten Gremien. Fertig ist der Lack. Was man dann hätte? Genau, die Unis, die wir in den 80ern hatten. Die dürften dann von mir aus auch einen Masterabschluss anbieten, wenn sie´s vernünftig hinkriegen...
5. Pressemitteilung UniGestalten: Die Gewinner stehen fest
+.+ 28.03.2012
Student.stories, Demokratix und das Ein-Euro-Stipendium Die Gewinner des Ideen-Wettbewerbs UniGestalten stehen fest Berlin. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Wettbewerb der Jungen Akademie und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft prämiert zehn Preisträgerinnen und Preisträger für ihre Ideen zur Hochschule von morgen. In der Finalrunde hat eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Julian Nida-Rümelin die Entscheidungen getroffen. Während der neunwöchigen Laufzeit sind 462 Ideen von 688 Studierenden, Ehemaligen und Hochschulangestellten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingereicht worden. Der erste Preis mit 5000 Euro geht an „student.stories – Informieren und integrieren mit Podcasts“ von Roman Linzenkircher und Johannes Bayer, Studenten der Universität Augsburg. „student.stories“ bringt Studierende sämtlicher Nationalitäten in Projektgruppen zusammen und produziert multilinguale Podcasts über die Uni und das Umfeld. 3000 Euro gewinnen Patrick Noack, Jan-Mathis Schnurr und Tom Sporer, zwei Studenten und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter ebenfalls von der Universität Augsburg, mit ihrem „Online-Werkzeug für mehr Transparenz und Mitbestimmung – Demokratix“. Das Instrument zur Organisationsentwicklung beteiligt Studierende an der Verbesserung von Studium und Lehre. Die Mikrospendenkampagne „Mit einem Euro ein Stipendium ermöglichen“ von Nick Wagner, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden, eröffnet alternative Finanzierungsmodelle und wird mit dem dritten Preis von 1500 Euro ausgezeichnet. Die Gewinnerideen der Plätze vier bis zehn sind mit 500 Euro dotiert, darunter innovative Konzepte zu einer Hochschul-App, zur Digitalisierung des Bibliotheksbestandes, neuen Bewerbungs-, Lehr- und Mentoring-Programmen sowie zur transdisziplinären Kommunikation in der Mensa. Angesichts der hohen Qualität der Beiträge zur Verbesserung des Uni-Alltags hatte die achtköpfige Jury keine leichte Aufgabe. „Die vielen konstruktiven Ideen insbesondere zu den Themen Kommunikation und Medien, Neues Lernen und Lehren sowie Gesundheit und Coaching zeigen, dass die Anforderungen an den Studien- und Arbeitsalltag enorm gestiegen sind, wir in den Hochschulen gleichzeitig aber auch über großes Potential verfügen, die laufenden Entwicklungen kreativ zu gestalten“, resümiert der Juryvorsitzende Julian Nida-Rümelin. Die Preisverleihung wird am 30. Juni 2012 im Rahmen der Festveranstaltung der Jungen Akademie in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfinden. Die 462 Ideen und 3700 Kommentare werden thematisch aufbereitet und der Öffentlichkeit als Ideen-Pool auf www.unigestalten.de zur Verfügung gestellt. Interessierte können hier ganz konkret Ideen aufgreifen, um ihren persönlichen und institutionellen Hochschulalltag zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter www.unigestalten.de Die ausführliche Beschreibung der Gewinnerideen und Links finden Sie hier: UniGestalten | Der Ideen-Wettbewerb (http://www.unigestalten.de/idea.php?id=511) – student.stories - Tausend Fragen. Ein Podcast. (http://www.studentstories.de) UniGestalten | Der Ideen-Wettbewerb (http://www.unigestalten.de/idea.php?id=490) – Demokratix - Eure Ideen für eure Uni (http://www.demokratix.de) UniGestalten | Der Ideen-Wettbewerb (http://www.unigestalten.de/idea.php?id=302) – PROPHIL DRESDEN e.V. | Freundinnen und Freunde der Geistes- und Sozialwissenschaften in Dresden (http://www.prophil-dresden.de)
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Zum Autor
Der Journalist Philipp Maußhardt, geboren 1958, begann nach dem Abitur ein Geografie- und Politikstudium. Als Lokaljournalist arbeitete er beim "Schwäbischen Tagblatt" und "Kölner Stadtanzeiger", schrieb später für "taz" und "Zeit" und wechselte 1997 zur Münchner "Abendzeitung". Bei der "Bunten" war er Chefreporter, ehe er 2002 zur Agentur Zeitenspiegel kam. Für seine Reportage über einen ehemaligen NS-Kreishauptmann von Kolomea erhielt er 1995 den Theodor-Wolff-Preis.

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