Losverfahren an Hochschulen: Hier geht's zum freien Studienplatz

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Virtuelles schwarzes Brett: Die Studienplatzbörse hilft bei der Uni-Suche

Mehr Studienanfänger als je zuvor warten auf eine Zusage ihrer Wunsch-Uni. Doch auch wer eine Absage bekommen hat, darf hoffen. Denn viele Hochschulen verlosen jedes Jahr einige freie Plätze.

Die einen werden jubeln, die anderen fluchen: Zurzeit versendet die Stiftung für Hochschulzulassung die ersten Zu- und Absagen in Studiengängen mit bundesweitem Numerus clausus. Dazu gehören Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie.

Jedes Jahr bleiben Tausende Studienplätze unbesetzt. Viele Abiturienten bewerben sich doppelt, gute Bewerber bekommen auch mehrfach Zusagen, können aber natürlich nur einen Platz antreten. Deswegen dürfen auch diejenigen hoffen, die zunächst eine Absage bekommen haben: Denn an vielen Universitäten gibt es noch einige freie Plätze, die verlost werden. Dabei kommt es nicht auf die Abiturnote an - es entscheidet allein das Losglück. Spätestens bis zum 18. Oktober sei dann endgültig entschieden, wer einen Platz bekommt, sagt Kerstin Lütge-Varney von der Stiftung für Hochschulzulassung.

Wichtig ist: Bewerber müssen sich jetzt schon darum kümmern, dass sie am Losverfahren teilnehmen dürfen. Die Teilnahmefristen laufen häufig bereits im September ab. Jede Hochschule gestaltet das Verfahren dabei etwas anders - mal müssen Bewerber eine Postkarte schicken, um teilnehmen zu dürfen, mal müssen sie sich online anmelden. Kerstin Lütge-Varney rät deshalb, dass sich Bewerber an all jenen Hochschulen über die Formalien informieren, die für sie in Frage kommen.

Helfen kann dabei die Studienplatzbörse vom Hochschulkompass und dem Portal freie-studienplaetze.de. Seit dem 1. September bis Ende Oktober finden Bewerber dort freie Studienplätze in ganz Deutschland, darauf weist die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bonn hin.

So funktioniert die Studienplatzbörse:

  • Die Hochschulen melden dem Portal ihre freien Plätze, allerdings nicht zu einem festen Stichtag. Das heißt: Das Angebot variiert von Tag zu Tag. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen. Die Börse schließt, wenn es keine freien Plätze mehr gibt.
  • Die Börse informiert nur und verlinkt auf die entsprechenden Hochschulen. Wer am Losverfahren teilnehmen möchte, muss sich also dann direkt an die Hochschule wenden.
  • Bewerber können sich an beliebig vielen Hochschulen zum Losverfahren anmelden, heißt es auf der Seite des Portals. Es spiele keine Rolle, ob sich der Studieninteressierte zuvor schon um einen Studienplatz beworben hat oder nicht.
  • Der Zugang ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wer hier nicht fündig wird, der kann zusätzlich noch auf der Internetseite studieren.de suchen, die ein privater Anbieter betreibt. Derzeit wirbt die Börse mit 20.000 freien Studienplätzen.


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insgesamt 8 Beiträge
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1. Falsch
Robin06 02.09.2013
Die Suggestion, dass es sich beim Losverfahren (da tauend Plätze unbesetzt) primär um Fächer wie "Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie" handelt ist falsch. Des Weiteren trifft für diese Fächer auch nicht zu, dass man sich mehrfach bewerben kann. Man kann sich noch nichtmal für 2 der Fächer bewerben. Hier gibt es in aller Regel kein Losverfahren, da bereits anch dem 1. Nachrückverfahren (spätestens) alles belegt ist. Der Artikel ist so missverständlich und inhaltlich nicht korrekt geschrieben...
2. @Robin
nufti 03.09.2013
Lesen sie lieber nochmal den Text ich glaube sie haben da was falsch verstanden
3. Illusion?
beluga 03.09.2013
Die Infos stimmen nur zum Teil. Meistens gibt es interne Nachrücklisten bei den Hochschulen, gerade bei den Blockbustern, wie Medizin o. Psychologie. Glauben Sie wirklich an das Märchen, da wird gelost? Gelost wird meistens bei Fächern, die ohnehin nicht nachgefragt sind oder wo die Hochschulen unattraktiv sind. Träumt weiter...
4.
Robin06 03.09.2013
Zitat von nuftiLesen sie lieber nochmal den Text ich glaube sie haben da was falsch verstanden
Das gebe ich an Sie zurück. Zitat: Die einen werden jubeln, die anderen fluchen: *Zurzeit versendet die Stiftung für Hochschulzulassung die ersten Zu- und Absagen in Studiengängen mit bundesweitem Numerus clausus. Dazu gehören Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie. * *_Jedes Jahr bleiben Tausende Studienplätze unbesetzt. Viele Abiturienten bewerben sich doppelt, gute Bewerber bekommen auch mehrfach _*Zusagen, können aber natürlich nur einen Platz antreten. Diese Aussagen stehen im falschen Zusammenhang und erzeugen dadurch ein falsches Bild.
5. sehr wohl...
david9753 04.09.2013
.....gibt es die Möglichkeit über das Losverfahren einen Studienplatz z.B. auch in Medizin zu bekommen! Ich selbst habe mit meinem 3,3 Abi vor 7 Jahren dieses Losglück gehabt und bin nun schon seit knapp einem Jahr Arzt. Des weiteren verloste sogar die damals noch ZVS genannte Einrichtung solche Studienplätze. Habe mich nie bei einer Uni direkt beworben nur bei der ZVS und habe von dort einen zugelost bekommen! Und nein, es waren nicht die Wartesemester!!! Also: Wer behauptet keine würde es nicht geben hat entweder keine Ahnung und sollte lieber die Fr.... halten oder lügt absichtlich aus welchen Gründen auch immer. Und nochwas...ich war auch nicht der einzige Student mit Losglück. Ich habe noch viele andere kennen gelernt!
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