Von Andrea Brandt
Von den 1400 Landesstipendien im laufenden Wintersemester entfallen nach einer Auswertung des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums 33,1 Prozent auf angehende Ingenieure. Studenten der Sprach- und Kulturwissenschaften ergatterten nur 13,3 Prozent der Gelder. Bei einem Großteil der Stipendien bestimmten private Geldgeber mit, für welche Studiengänge sie ausgelobt wurden.
Die Analyse zeige, dass auch begabte Studierende kleiner Fachbereiche gefördert würden, verteidigte der nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sein Modellprojekt. Die Stipendiaten bekommen unabhängig vom Einkommen der Eltern 300 Euro monatlich, je zur Hälfte bezahlt aus Privatspenden und Steuergeldern.
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