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Prämierte Studenten-Plakate: Offen für alles

Plakate über Vielfalt: Batman liebt Popeye Fotos
Deutsches Studentenwerk

Jung, deutsch, hetero - das gängige Bild an Unis soll sich ändern, die Hochschulen wollen vielfältiger werden. Unter dem Motto "Diversity? Ja, bitte" hat das Studentenwerk einen Plakatwettbewerb ausgelobt. Hier sind die besten Entwürfe.

Diversität ist ein beliebtes Schlagwort in der Hochschulpolitik. Alle Menschen sollen studieren können, egal wie alt sie sind, wo sie herkommen, ob mit oder ohne Familie. Auch mit Behinderung oder Krankheit sind Studenten willkommen, unabhängig von sexueller oder religiöser Identität.

Eine möglichst bunte Studentenschaft ist kreativ, weltoffen, leistungsfähig, lustig - so wünschen es sich das Deutsche Studentenwerk, die Hochschulen, und die meisten Studenten natürlich auch. Aber wird dieses Ideal wirklich gelebt? Und wo verbirgt sich hinter vermeintlichen Scherzen über Unterschiede womöglich Intoleranz?

Gegen das Schubladendenken und für mehr Vielfalt sollte das Motto "Diversity? Ja, bitte" werben, welches das Deutsche Studentenwerk für seinen diesjährigen Wettbewerb ausrief. Plakativ zugespitzt sollten Designstudenten den Slogan umsetzen, 296 angehende Designer haben dazu insgesamt 442 Entwürfe eingereicht.

Die Entwürfe, die einer Fachjury am besten gefallen haben, sind am Montag in Berlin geehrt worden. Den ersten Platz machte der Düsseldorfer Student Nam Do Hoai mit seinen drei Plakaten "Hand in Hand for Diversity" (sehen Sie hier die Sieger-Plakate). Darauf sieht man die verschränkten Hände von Batman und Popeye, auf weiteren Postern geht Spiderman mit Donald Duck, Micky Maus trifft auf Homer Simpson.

Es war der 28. Plakatwettbewerb dieser Art. Im Anschluss an die Preisverleihung gehen 30 Poster als Ausstellung auf Tour durch die Studentenwerke Deutschlands. Im vergangenen Jahr lautete das Thema "Was isst du?". Studenten sollten mit ihren Plakaten erforschen, warum Menschen viel Geld für Kleidung und Elektronik ausgeben, beim Essen aber sparen.

Fotostrecke

8  Bilder
Wettbewerb: Das kommt Studenten auf den Teller

Im Jahr 2012 sollten Designstudenten mit dem Motto "Macht diese Hürden sichtbar" mit ihren Plakaten zeigen, wie behinderte oder chronische kranke Menschen das Studium bereichern.

cpa

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insgesamt 95 Beiträge
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1. Diversity - everywhere!
burggen 01.07.2014
wie immer bei sozialistischer Zwangsdenke könnte man doch hier auch Quoten einführen; zB: - min. 30%
2. Diversity - anyway!
burggen 01.07.2014
Zitat von sysopDeutsches StudentenwerkJung, deutsch, hetero - das gängige Bild an Unis soll sich ändern, die Hochschulen wollen vielfältiger werden. Unter dem Motto "Diversity? Ja, bitte" hat das Studentenwerk einen Plakatwettbewerb ausgelobt. Hier sind die besten Entwürfe. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/plakatwettbewerb-vom-studentenwerk-diversity-ja-bitte-a-977389.html
Ja klar, basteln wir auch an Unis an sozialistischen Utopien: zB mit einer Quote (hat sich doch prima bewährt): - 30% der Studienplätze werden den Jungen weggenommen, um sie Ü60 = Frührentnern anzubieten - 30% der Studis wird deutlich nahegelegt, ihr Heterodasein zu überdenken und sich neu zu orientieren, um den Studi-Platz behalten zu dürfen - 30% der Plätze werden an echte Ausländer vergeben; also noch keinen deutschen Paß beantragt haben Gut, dann ist bei einer Quote von 10% für die jungen, deutschen Heteros endlich ein weiteres sozialistisches Weltbild umgesetzt! Wer ruft da "Deutschland braucht gut Ausgebildete?". Dazu sind Unis ja nun wirklich nicht da!
3. Naja
arondor 01.07.2014
Wenn es um unterrepräsentierte Minderheiten an deuten Unis geht, wie wäre es dann mit männlich, deutsch und ungefördert?
4.
praetor300 01.07.2014
Alle Menschen und Menschinnen sollen studieren können, egal wie intelligent sie sind. Und keine Studiengebühren! Schließlich hat jeder Bürger das Recht, die dafür nötige Infrastruktur einschließlich der Gehälter für die Herren Professorinnen und deren weibliche und sächliche Kollegen (denken Sie sich die dazu passende grammatische Form, alles ist hier erlaubt) zu bezahlen!
5. ...Bullshit...
juppII 01.07.2014
wegen solcher Nichtthemen klicke ich immer häufiger SPON nicht an.
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