Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Uni-Crashkurs bei Professor Multimedia: Wie teuer ist ein Studium?

Die Uni soll Fragen beantworten und wirft so viele auf: Wie viel kostet ein Studium? Und wie verdiene ich am besten was dazu, wenn das Bafög nicht reicht? Uni-Veteran Oliver Vornberger empfiehlt einen Nebenjob am Lehrstuhl - denn regelmäßiges Umschwirren des Professors bringt Pluspunkte.

Patrick Fox / Friedhelm Hofmeyer

Während der Schulzeit überreichten Mama und Papa monatlich das Taschengeld. Sie zahlten die Miete, füllten den Kühlschrank, kauften Schulbücher und Hefte. Im Studium ist alles anders. Manche Eltern wollen zahlen und können nicht. Andere können und wollen nicht - oder wollen und wissen nicht, wie viel sie geben sollten.

Wie viel Geld brauche ich also für Miete, einen vollen Kühlschrank, Bücher und Kopien? Reicht das Geld noch für einen Latte Macciato am Nachmittag? Und: Wie verdiene ich am besten Geld dazu, wenn es für die Kaffeepause im Café nicht reicht?

Vor vier Jahrzehnten hat Oliver Vornberger das selbst durchgerechnet, damals hatte er mit dem Informatikstudium an der Uni Dortmund begonnen. Heute ist er 61 Jahre alt, lehrt seit rund 25 Jahren als Professor Informatik an der Uni Osnabrück - er hat für seine Lehre mehrere Preise bekommen - und arbeitet als Studienberater. Er kennt also die Universität, die Marotten der Kollegen, die Tricks, Sorgen und Probleme der Studenten.

Fotostrecke

8  Bilder
Virtuelle Vorlesungen: "Die Studenten sind fasziniert"

In einem zehnteiligen Uni-Crashkurs beantwortet er die wichtigsten Fragen zum Studium. In der ersten Folge hat er mit den Grundlagen angefangen, also: Wie finde ich ein Studienfach, das zu mir passt? In der zweiten Folge kümmert er sich ums Finanzielle: Wie teuer ist eigentlich ein Studium?

Vornberger gehörte zu den ersten Professoren in Deutschland, die ihre Vorlesung aufzeichneten und ins Netz stellten. Als E-Learning-Pionier gibt er die Antworten natürlich vor der Kamera. Hier geht es zum Video.

fln

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Ich wünschte mehr Dozenten würden ihre Vorlesungen online bereitstellen.
Du_bist_Bob 16.10.2012
Bezahlt werden sie ja schon durch Steuergelder, dann sollen auch alle Steuerzahler was davon haben. Die Studenten haben den Vorteil, dann aus dem bereits vorher gesehenen ihre Fragen vorzubereiten und diese im Lehrgespräch mit dem Dozenten zu klären. Dieses auch gerne aufgezeichnet. (Ich brauche dabei auch keien Gesichter von Personen, das "Tafelbild" und Ton genügen). Es wird doch Zeit, dass wir endlich unsere Art der Lehre auf die aktuellen Möglickeiten anpassen, anstatt weiterhin wie 18xy zu arbeiten. Auch Unterrichtsinhalte für Schüler können von Spezialisten der Fächer zentralisiert vorbereitet werden um dann durch begabte Unterrichtende an die Schüler vermittelt zu werden. Der Unterrichtsstoff ist doch immer der Selbe. Aber nein, jeder Lehrer soll es auf seine Weise lehren, anstatt man ein paar gute Beispiele bereitstellt und soch alle Lehrer aus diesem Pool bedienen. Hauptsache alle sind beschäftigt, ob sinnvoll oder nicht.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Fotostrecke
Mathe-Prof bei YouTube: Klicken, sehen, rechnen

Audienz bei Professor Multimedia