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"Qualitätspakt Lehre": Bund fördert 156 Hochschulen

Studenten an der Universität Köln: zwei Milliarden für eine bessere Lehre Zur Großansicht
DPA

Studenten an der Universität Köln: zwei Milliarden für eine bessere Lehre

Mit dem "Qualitätspakt Lehre" wollen Bund und Länder bessere Studienbedingungen schaffen. Nun startet die zweite Runde des Programms. Diesmal werden allerdings weniger Hochschulen gefördert als zuvor.

156 Hochschulen werden auch über das kommende Jahr hinaus mit Mitteln des Bundes in Höhe von insgesamt 820 Millionen Euro gefördert. Mit dem Geld aus dem "Qualitätspakt Lehre" sollen die Hochschulen die Studienbedingungen verbessern. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) und die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) gaben am Freitag in Berlin die Entscheidung für die zweite Förderrunde bekannt.

In der ersten Phase von 2011 bis 2016 hatten noch 186 Hochschulen einen Zuschlag bekommen. In der zweiten Runde stellten 180 davon wieder einen Antrag, doch nicht alle schnitten bei der "Zwischenbegutachtung der bisher geförderten Maßnahmen" erfolgreich ab, teilte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern mit.

Unter den ausgewählten Bewerbern sind 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen aus allen Ländern. In der Jury saßen Vertreter von zwölf deutschen Hochschulen.

Der Bund stellt für den "Qualitätspakt Lehre" zwischen 2011 und 2020 insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Das Geld ermögliche den Hochschulen, Dinge auszuprobieren, die sie sich sonst nicht leisten könnten, sagte Wanka.

Als ein Beispiel nannte sie einen "Help-Desk", eine Anlaufstelle für Studenten mit akuten fachlichen Fragen, die das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität Stuttgart eingerichtet hatten. An der Humboldt-Universität Berlin könnten Juristen zum Beispiel an der Betreuung echter Fälle mitwirken.

lov/dpa

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