Engagierte Doktoranden: So verbessern wir die Welt
Sie helfen Schlaganfallpatienten mit Musik und entwickeln Super-Suchmaschine: Fünf Doktoranden erzählen, warum ihre Forschungsprojekte alles andere als reiner Selbstzweck sind - und wie sie die Welt ein kleines bisschen besser machen wollen.
Jahrelang ziehen sie sich zurück, hocken in Bibliotheken, wälzen Studien, ersinnen Experimente, verwerfen Ideen, führen Interviews, formatieren Fußnoten - und am Ende dürfen sie sich, wenn es gut geht, zwei Buchstaben vor den Namen schreiben. Dann nicken die Verwandten anerkennend, auch wenn kaum einer versteht, was der junge Akademiker da eigentlich erforscht und herausgefunden hat.
Unzählige Doktorarbeiten verstauben anschließend in den Bibliotheken, und zwar nicht nur die von Karriere-Doktoren, die allein auf ein bisschen Titel-Lametta aus waren. Auch für die Dissertationen von talentierten und ernsthaft arbeitenden Jungforschern interessieren sich häufig kaum mehr jemand - dabei schlummert in den Regalreihen und auf Hochschulservern so mancher Schatz.
Hier zeigen wir aktuelle Arbeiten von Doktoranden, die mit ihrem Projekt vielleicht nicht die Welt retten, sie aber ein Stück besser machen wollen.
Die Denker und Tüftler erzählen, was sie vorhaben und wem das weiterhilft: Zum Weiterlesen klicken Sie auf die Überschriften.
- 1. Teil: So verbessern wir die Welt
- 2. Teil: Der Körper als Instrument - Daniel, 28, will Schlaganfälle mit Musik bekämpfen
- 3. Teil: Schlaue Rechner - Annemarie, 25, bastelt an der intelligenten Super-Suchmaschine
- 4. Teil: Anstoß für den Aufstieg - Johannes, 30, erkundet, wie Hinterhofsport Jugendlichen hilft
- 5. Teil: Machtfaktoren - Wenke, 31, will das Scheitern der Klimakonferenzen verstehen
- 6. Teil: Frühlingserwachen statt Terror - Thorsten, 30, spürt dem politischen Islam nach
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- Dienstag, 10.07.2012 – 12:52 Uhr
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