Denn nicht nur in den Hörsälen und Seminarräumen ist es eng geworden, unter anderem wegen der doppelten Abi-Jahrgänge und dem Wehrpflicht-Ende. Auch auf dem Wohnungsmarkt drängen sich die Studenten. Aus vielen Uni-Städten sind Klagen zu hören über die Wohnungsnot. Die Studentenwerke schätzen, dass rund 25.000 Wohnheimplätze fehlen.
So müssen jene, die zu spät kamen oder einfach Pech hatten, jetzt improvisieren, unterkunftstechnisch. Und es zeigt sich: Einige Studenten sind hart im Nehmen, wenn es darum geht, der Obdachlosigkeit zu entgehen. Da werden dann Kellerräume zu Bettenlagern umfunktioniert und Eingangshallen zu Zeltplätzen. Da endet die erfolglose WG-Zimmer-Suche im Achtbettzimmer oder der Sporthalle.
Von den ausgefallensten Notunterkünften berichten für den UniSPIEGEL fünf Studenten. Sie verraten, wo sie untergeschlüpft sind und wie die letzte Nacht war. Lesen Sie hier die Protokolle studentischer Wohnungsnot:
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