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Studieren in Riga: Laut, lauter, Lettland

Von Birte Schmidt

Sechs Chöre und ein Studentenradio mit 70 DJs - lettische Studenten feiern und singen so insbrünstig, dass selbst das Erasmus-Partyvolk manchmal schwächelt. Die Latvia-Uni im kalten Riga empfängt Gaststudenten sehr warmherzig. Noch gibt es nur wenige Deutsche dort, aber das soll sich ändern.

Latvia-Universität in Riga: Metropole der kurzen Wege Fotos
DDP

An ihr erstes eigentümliches Erlebnis an der Latvija Universitate in Riga erinnert sich Hannah Reisten, 23, noch genau. Sie wollte gerade die Treppe zum Hauptgebäude nehmen, da fiel ihr etwas Merkwürdiges auf: "Anstatt in der Mitte hochzugehen, drängelten sich die Leute auf den Seitenaufgängen."

Da erinnerte sich die Geografiestudentin aus Trier an die, wie sie bisher geglaubt hatte, scherzhafte Warnung einer Bekannten: "Geh niemals über die Mitte der Treppe in die Universität, das bringt nur Unglück!"

Der schrullige Brauch hat einen historischen Hintergrund: Früher fuhren die reichen Studenten mit der Kutsche vor, und natürlich nahmen sie den Hauptaufgang. Sie feierten viel und studierten wenig, bis sie schließlich von der Uni flogen. Deshalb glaubt man noch heute, dass die Studenten, die den mittleren Aufgang nehmen, später scheitern.

Früher, das klingt nach Zarenreich, Adelsprunk, winterlichem Schlittenklingeln, tatsächlich aber ist die einzige Volluniversität des Baltikums gerade mal 90 Jahre alt. Das gelbverklinkerte Hauptgebäude allerdings wurde schon im 19. Jahrhundert errichtet und besitzt genügend historische Patina und Glanz, um den Letten als angemessener Ort für Staatsempfänge zu dienen. Über dem Eingangsportal prangt die Inschrift "Scientiae et patriae", für Wissenschaft und Vaterland.

Ein lettischer Buddy hilft dem Gaststudenten

Das Vaterland ist den 2,2 Millionen Letten besonders wichtig, denn seit dem 13. Jahrhundert wurde Riga fast pausenlos von anderen Nationen beherrscht, zuletzt, bis 1991, von der Sowjetunion. Seither ist das Land unabhängig. Die Figur der Milda, einer lettischen Widerstandskämpferin, auf dem 42 Meter hohen Freiheitsdenkmal gleich neben der Uni verkörpert den Kampf gegen das Joch der Deutschen, Russen, Polen und Schweden in vergangener Zeit.

Die Nachkommen der alten Unterdrücker indes werden an der Rigaer Universität mit offenen Armen aufgenommen. Natalija Ivanova, stellvertretende Direktorin der Abteilung für Internationale Beziehungen, begrüßt zu Semesterbeginn regelmäßig Studenten wie Hannah Reisten aus dem europäischen Ausland. Die Zahl der Erasmus-Gäste ist überschaubar: etwa 260. Die Betreuung fühlt sich fast familiär an.

"Als Gaststudent wird dir das Leben hier so angenehm wie möglich gemacht", schwärmt Hannah. Als eine von nur 21 deutschen Studierenden im Wintersemester darf sie ihre Kurse an der Uni frei wählen. Manchmal richten Ivanova und ihr Team sogar eigens ein Seminar auf Wunsch der Gäste ein.

Mit Ausnahme einiger Masterkurse werden alle Veranstaltungen in Riga auf Lettisch oder Russisch abgehalten. Hannah Reisten ließ sich davon nicht abschrecken: "Das Wichtigste bei allem ist doch, dass du Unterstützung hast." Und die hat sie zur Genüge: Natalija Ivanova organisiert für jeden Gast einen lettischen "Buddy", der den Austauschstudenten vom Flughafen abholt und ihn in seinen Freundeskreis einführt, sowie eine Unterkunft nebst Lettisch-Intensiv-Sprachkurs.

Sprachbarriere? Von wegen, es geht auch ohne Lettisch - irgendwie

Fürs Sprachenlernen bringen die Letten viel Verständnis auf: Da auch 20 Jahre nach der Unabhängigkeit immer noch ein knappes Drittel der Bevölkerung russischsprachig ist, beherrschen viele Menschen im Land beides, Russisch und Lettisch. Viele jüngere Balten können sogar Englisch oder Deutsch.

"Im Zweifel würde man hier sogar ganz ohne Lettisch zurechtkommen", sagt Lea Spörcke, 23. Die Landessprache will sie trotzdem lernen. "Gar nicht so schwer", findet sie. Lettisch ist eine indogermanische Sprache, auf Artikel wird verzichtet, und Flexionsendungen verweisen auf den Kasus: "Cilveks" heißt Mensch, "cilveki" des Menschen.

"Für uns ist es sehr schwierig, in Konkurrenz zu anderen Universitäten der EU gute Studenten zu kriegen", sagt Indrikis Muiznieks, Prorektor der Uni. Aber das sieht der Physikprofessor als Ansporn: "Noch liegt der Anteil der ausländischen Studierenden bei einem Prozent - diese Zahl wollen wir in den nächsten Jahren verfünffachen."

Soziale Spannungen: Luxuslimousinen brausen an Obdachlosen vorbei

Die Nanotechnologie, eines der Aushängeschilder in Riga, soll weiter ausgebaut werden, plant Muiznieks, auch die Biomedizin. "Wir haben noch nicht so ausgeprägte Spezialgebiete wie andere Hochschulen, wollen uns aber mit den Naturwissenschaften etablieren." Und die Uni will mehr Veranstaltungen in Englisch, Deutsch und Französisch anbieten.

Viele der Austauschstudenten erzählen von den krassen sozialen Gegensätzen in der Stadt. Von Luxuslimousinen, die an obdachlosen Müllsammlern vorbeibrausen, von Pelzmänteln neben Lumpen. Die Finanzkrise hat das kleine Land nach dem Wirtschaftsboom der vergangenen Jahre besonders hart getroffen, der Wohlstand hat noch keine breite Basis.

Die einheimischen Studenten leben meist bei ihren Eltern in einer der grauen Vorstädte. "Es ist in Lettland ganz normal, im Plattenbau zu wohnen, die Wohnungen sind zwar klein, aber gepflegt und sauber", erzählt der deutsche Politikstudent Immanuel Benz. Der 23-jährige Mainzer zahlt rund 140 Euro für sein WG-Zimmer in der Altstadt.

"Wer eine Wohnung im Zentrum beziehen möchte, muss mit einer ähnlichen Miete wie in deutschen Großstädten rechnen, dafür ist es dann aber sehr komfortabel", sagt Immanuel. Manche Apartments verfügen gar über einen Whirlpool oder eine Fußbodenheizung.

Letten, let the music play

Doch allzu häuslich werden die Gaststudenten nicht, dazu bietet Riga zu viel Abwechslung, und das alles auf engem Raum. "Riga hat die Vorzüge und die Infrastruktur einer Großstadt, die Wege sind aber dennoch kurz", sagt Hannfried Leisterer, 23, der vor seinem Auslandssemester Jura an der Freien Universität Berlin studierte. Beliebt bei den Studenten sind Ausflüge ins Umland, im Sommer etwa zum nahe gelegenen Strand in Jurmala, aber auch größere Exkursionen nach Russland, Stockholm oder zu den baltischen Nachbarn.

Besonders stolz sind die Letten auf ihren Ruf als standhaft feierndes und leidenschaftlich singendes Volk; auch die Studenten pflegen diese Reputation. Die Uni verfügt über sechs verschiedene Chöre; der Überraschungssieg im Jahr 2002 beim Eurovision Song Contest heizte die allgemeine Sangeslust noch mehr an. Der Uni-eigene Radiosender NABA 93.1 FM beschäftigt 70 studentische DJs und sendet 24 Stunden am Tag.

Viele Studentenkneipen, zum Beispiel das GreenWood, bieten Live-Musik bis in die frühen Morgenstunden. "Das ist einfach Wahnsinn, wie die lettischen Kommilitonen das schaffen", sagt Gaststudent Marcus Scholz von der TU Chemnitz. "Die Masterkurse an der Uni beginnen erst um 18 Uhr, weil die meisten Studenten am Tag ihrem Job nachgehen. Und danach gehen sie auch noch so lange aus!"

Nicht selten komme es vor, dass sogar die als feierfreudig bekannten Erasmus-Studenten, auch die deutschen, das Bett vor ihren einheimischen Kommilitonen aufsuchen.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 12 Beiträge
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1. Volluniversität
FrederikG 30.03.2010
Zitat von sysopSechs Chöre und ein Studentenradio mit 70 DJs - lettische Studenten feiern und singen so insbrünstig, dass selbst das Erasmus-Partyvolk manchmal schwächelt. Die Latvia-Uni im kalten Riga empfängt Gaststudenten sehr warmherzig. Noch gibt es nur wenige Deutsche dort, aber das soll sich ändern. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,677558,00.html
Schöner Artikel, gefällt mir gut. Hab ähnliche Erfahrungen in Tartu (Estland) gemacht - ist übrigens auch eine Volluniversität.
2. Schlechter Artikel
kirschip 30.03.2010
Was für ein schlecht recherchierter Artikel! Ich war 2007 selbst Erasmi in Riga und die meisten Aussagen sind schlicht falsch. Also erstmal die Fakten: Was soll denn die Latvia-Uni sein? Entweder schreiben sie es richtig, Latvijas Universitate oder benutzen Universität Lettlands oder wenn Sie unbedingt den englischen Terminus wollen, University of Latvia. Zur Geschichte: Die Uni ist eine Neugründung des Rigaer Polytechnikums (welches 1862 gegründet wurde) und nannte sich erst ab 1923 Universität Lettlands. Siehe http://www.lu.lv/eng/general/history/ Weiter ist Lettland erst 1991 de jure unabhängig, nicht seit 1989. (de facto unabhängig seit 1990 übrigens)Darüber hinaus gibt es weitere Fehler im Artikel über das Freiheitsdenkmal ... aber ich verweise hier einfach auf http://www.li.lv/index.php?option=content&task=view&id=26&lang=de oder Aivars Strangas History of Latvia (engl. Ausgabe von 2005, müsste inzwischen auch eine deutsche Ausgabe geben) Stranga lehrt übrigens auch an der LU und gibt für Erasmusstudenten einen Geschichtsüberblick über EE, LV und LT. Ach ja und nun über das Erasmusleben selber. Frau Ivanova ist zuständig für Outgoing, d.h. lettische Studenten, die selbst irgendwo Erasmus machen. Bei uns damals wurde von ihr keine Rede gehalten, glaube nicht, dass sie das heute tut. (Ich war letzten Oktober übrigens auch im International Office der LU, da hatte sich nichts geändert.) Ansprechpartner für Incomings ist Frau Linda Zidere, sie wird wohl die Ansprache gemacht haben. Etwa 260 Erasmusstudenten sind es übrigens auch nur, wenn man LU und TU zusammennimmt, bei mir in 2007 waren es insgesamt noch etwa 135. Außerdem sind die schönen Reisen und Parties nicht von der Universität organisiert sondern von ESN http://www.esn.lv/ einem Europäischem Erasmusnetzwerk. Ich kenne die meisten ESN-Organizer, da wird sehr viel Arbeit und Zeit reingesteckt. Das gerühmte Buddy-System wird übrigens auch von ESN organisiert und administriert. Exkursionen werden auch studentisch organisiert vom Student Council dort, was jedoch vom International Office bezuschusst wird. Die meisten lettischen Studenten sind nicht so feierwütig wie es der Artikel vorgibt. Es gibt nur wenige Stipendien, deshalb arbeiten viele von 8-15 Uhr und haben dann Uni von 18-22 Uhr, da ist nicht mehr viel Kraft für Party die ganze Nacht. Die Letten müssen eher die Nacht lernen, da das Semester völlig anders aufgebaut ist als bei uns. (zweigeteilt, Feb.-Ende März/Anfang April gibt es die einen Kurse dann Anfang April bis Anfang/Mitte Juni die nächsten... und bei beiden muss man Prüfungen und Essays schreiben!) Das GreenWood ist übrigens keine typische Erasmuskneipe, es gibt die French Bar, Orange Bar, Lemon Bar, Pulkvedim oder Bars I Love you (auch teilweise mit Livemusik/DJ) Das WG-Zimmer im Zentrum ist im moment nur so günstig, weil der Wohnungsmarkt in Riga durch die Wirtschaftskrise komplett zusammengebrochen ist. 2008 hätte das gleiche noch das Doppelte gekostet! Warum haben Sie eigentlich nicht über das Studentenwohnheim Reznas/Prima geschrieben? Liegt inmitten von Maskatchka (Maskavas Forstate), was gemeinhin als eher unsicherer Teil von Riga gilt (einem Franzosen wurde auf dem Nachhauseweg die Nase gebrochen). Die meisten Erasmusleute wohnen dort, nicht im Zentrum. Im Reznas wohnen übrigens auch viele Letten (meist diejenigen die nicht aus dem größeren Umkreis von Riga kommen)
3. ...
abolu_pirogi 30.03.2010
da gebe ich meinem ex-kommilitonen recht. schlecht recherchiert... auch ich war im WS 06/07 an der LU und kann beim besten willen nicht bestätigen, dass die betreuung durch die offizielle seite in irgendeiner form gut gewesen wäre. im gegenteil, hätten wir nicht durch lettische bekannte zufällig erfahren, dass es einen (!) jura kurs auf englisch gibt, so wären zumindest die juristen scheinfrei geblieben. denn das internationale büro wusste davon nicht einmal etwas... eine wohnung mit whirpool hätten wir uns damals nicht ansatzweise leisten können, auch wenn wir nach dem vorfall (der frz. student dem nicht nur die nase sondern auch das jochbein gebrochen wurde und der nach seiner bewusstlosigkeit nocheinmal zusammengeschlagen wurde, da er zu "früh" wieder aufgestanden ist) näher ins zentrum gezogen sind. ausser diesem einen extremen vorfall, könnte ich noch seitenweise weitere aufführen... ich selbst bin fast vergewaltigt worden, aber warum hätte ich das anzeigen sollen? die polizei hätte mich ausgelacht- is ja "nix" passiert. ausser riga und die LU haben eine komplette kertwende gemacht(was ich bvezwifle), stimmt der artikel nicht wirklich mit der realität über ein. ich habe trotz allem ein tolles semester dort erlebt, aber das war eher den netten erasmus studenten und der grundsätzlich tollen, aber anstrengenden stadt zuzuschreiben als der LU oder den "feierfreudigen" letten... beste grüße aus prag, wo die betreuung der austauschstudenten WIRKLICH sehr gut ist (metropolitan university).
4. Auf ins Land der netten Letten!!!
heitzmc 30.03.2010
Naja, klar kann man einiges korrigieren. ABER: Ich war selbst 2008/09 als Erasmusstudent in Riga und ich muss sagen: Es war die BESTE Zeit meines Lebens! Über die Organisation kann ich mich absolut nicht beklagen. Frau Zidere vom Büro für internationale Studenten war immer da und erreichbar + hilfsbereit. Noch besser als die LU Riga war noch die RTU (Rigas Technische Uni). Dort hatte ich meinen Intersivsprachkurs noch vor Beginn des eigendlichen Studiums. Die von der RTU haben uns sogar vom Flughafen abgeholt!!! Außer dem Supersprachkurs gab es noch ein Freizeitprogramm, das sich gewaschen hat: unter anderem haben wir einen Segelturn auf der Ostsee gemacht - kostenlos! Auch an der LU Riga wurde sehr viel geboten. Das Niveau der Lehrveranstaltungen war vergleichbar mit dem in Deutschland (ich studiere Politik und Geschichte an der Uni Mainz). Die Ausstattung der Seminarräume und Vorlesungssäle waren teils besser als an der Uni Mainz! Vielleicht hat mein Vorredner 2007 noch schlechtere Erfahrungen gemacht. Aber nach meinen Erfahrungen 2009 kann ich nur sagen: Nutzt Eure Chance und geht für ein Semester nach Riga! Von uns hat es KEINER bereut!
5. Nette Letten
heitzmc 30.03.2010
Und noch ein kleiner Nachtrag zu den Letten selbst: Ich habe einige nette Letten kennengelernt, mit denen ich noch immer sehr viel Kontakt habe. Ich wurde SO oft eingeladen, war auch mit einem lettischen Komulitonen übers Wochenende bei seiner Familie in Rezekne (Ostlettland). Im Main fliege ich wieder nach Riga um meine lettischen Freunde zu besuchen. Man muss eben offen auf die Leute zugehen und nicht NUR unter Erasmusstudenten bleiben. Gefählich ist vorallem der Stadtteil "Moskauer Vorstadt". Dort sollte man Nachts wirklich nicht alleine rumlaufen. Davor waren einen aber auch die Letten.
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E-Mail: ad@lu.lv
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Studenten insgesamt: 24.000

Ausländische Studenten: etwa 260

Lebenshaltungskosten: Das Preisniveau ist niedriger als in Deutschland. Bei nicht allzu hohen Ansprüchen genügen 500 Euro für Unterkunft, Lebensmittel und Freizeit.

Stadt: Riga ist die Hauptstadt Lettlands und, mit rund 750.000 Einwohnern, größte Stadt des Baltikums. Während die Sommer mit bis zu 30 Grad ähnlich warm sind wie in Deutschland, ist der Winter sehr streng.

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