Kochmuffel haben in Göteborg ein Problem: Die Uni hat keine Mensa. Zwar gibt es in allen größeren Gebäuden Cafés. Deren Angebot an Gebäckteilchen (ab umgerechnet 1,70 Euro) oder belegten Brötchen (ab 2,80 Euro) reicht aber meist nur für eine kleine Zwischenmahlzeit. Einige Uni-Cafés servieren auch warme Mahlzeiten. Doch für unter 45 Kronen (rund 5,20 Euro) gibt's nichts auf den Teller. Das ist deutlich teurer als in deutschen Mensen.
Die meisten schwedischen Studenten bringen ohnehin ihr eigenes Essen mit in die Uni. Das wärmen sie in einer der unzähligen Mikrowellen auf. Eine Gewohnheit, mit der man im Alltag einige Kronen sparen kann.
Für eine Tasse Kaffee zahlt man in der Stadt etwa 2,80 Euro. Tipp: Oft bieten Cafés Påtår an. Das bedeutet, dass man sich Kaffee kostenlos nachfüllen kann. Im gemütlichen Viertel Haga kann man außerdem an fast jeder Ecke Kanelbullar, Zimtschnecken, kaufen.
Wer auswärts essen möchte, sollte dies am frühen Freitagabend tun. Dann veranstalten viele Restaurants und Bars "Afterwork". Das Prinzip: Man zahlt ein Getränk (rund 2,80 bis 7,50 Euro) und darf sich an einem Speisebuffet satt essen. Früh kommen lohnt sich. "Afterwork" ist vor allem bei Studenten sehr beliebt. Um 17 Uhr sind viele Restaurants schon rappelvoll.
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