Für ihre Austauschstudenten legt sich die Uni Göteborg ordentlich ins Zeug: In der Einführungswoche werden Zimtschnecken und belegte Brötchen gereicht, es gibt einen offiziellen Empfang der Stadt und Gutscheine fürs Museum und Theater. Dank der schwedischen Gastfreundschaft können sich Erasmus-Studenten in den ersten Tagen also ohne Probleme kostenlos durchfuttern.
Das sollten sie ausnutzen. Denn angesichts der hohen Lebenshaltungskosten in Göteborg stellen sich viele zu Beginn ihres Studienaufenthalts die Frage: Wie soll man hier ein Semester lang überleben? Es geht, wenn man sich einige Spartricks der schwedischen Kommilitonen abguckt - zum Beispiel Mikrowellenessen und Fahrräder.
Göteborger Studenten sind locker drauf, sie duzen ihre Dozenten - so wie sich in Schweden sowieso fast alle duzen - und die Toiletten auf dem Campus sind nicht nach Geschlecht getrennt. Gleichberechtigung wird so groß geschrieben, dass Frauen und Männer ganz selbstverständlich dieselben WC-Kabinen benutzen. Und auch außerhalb der Uni gibt's so viel zu entdecken, dass man hier ein tolles Auslandssemester verbringen kann - wenn man sich nicht vom ersten Blick auf die Preisschilder die Stimmung vermiesen lässt.
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