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Die besten Werke von Kunststudenten: Auf die Nase, Hase

Von und

Auch Kunststudenten arbeiten hart - nur woran? Wie sieht das aus? Hunderte Nachwuchskünstler gewährten SPIEGEL ONLINE Einblicke in ihr Schaffen. Stimmen Sie ab, über welche der kreativen Gemälde Sie mehr erfahren wollen.

Hasen, die miteinander kämpfen, ein verschwommenes Selbstporträt, Fantasiewesen im Wald, Detonationen in Fukushima. Die Themen, mit denen sich Studenten an Kunsthochschulen befassen, sind vielfältig. Ihre Arbeiten spiegeln aktuelle Geschehnisse oder gewähren ganz private Einblicke. In den nächsten Jahren könnten ihre Kunstwerke Galerien und Ausstellungstätten in Deutschland und der Welt füllen.

SPIEGEL ONLINE hat die Nachwuchskünstler gefragt, woran sie gerade arbeiten. Mehr als 200 Studenten sind dem Aufruf gefolgt und haben uns Fotografien ihrer Arbeiten zugeschickt. Eine Auswahl besonders beeindruckender und origineller Werke sehen Sie hier:

Ein Blick ins Auge des Hasen: Anselma Murswiek hat dieses Bild gemalt, genannt hat sie es "Haltung zum Hasen II". Murswiek, Jahrgang 1989, studiert Freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in München im vierten Semester. "Bei Haltung

Schwarzer Kopf, roter Körper: Dieses Bild heißt "Animal Rooms I" und stammt von Elvira Bäfverfeldt Marklund, 27. Zu der Serie gehören noch drei weitere Bilder, die das Thema "Mensch, Tier, Maske" haben. Bäfverfeldt Marklund wurde in Göteborg geboren und studiert Freie Kunst und Malerei an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.

Bunte Wesen: "Die missverstandene Pizzabestellung" hat Eva Nüßlein dieses Bild genannt. Sie wurde 1991 in Bamberg geboren und studiert Freie Malerei im siebten Semester an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.

Dunkle Übermacht: Yun Nam hat Bilder mit Tusche abgezeichnet, die sie in den Nachrichten gesehen hat. Ihre Serie, aus der dieses Bild stammt, hat sie "Fensterbilder" ("Windows") genannt. Yun Nam ist Meisterschülerin an der Kunsthochschule Kassel. Die Südkoreanerin wurde 1991 in Osnabrück geboren.

Jagen mal anders: Statt des Kampfes zwischen Jäger und Hase geht es in dem Gemälde "Off-the-Wall" von Wiebke Herrmann, 27, um den Kampf zwischen Hase und Hase. Herrmann studiert im zehnten Semester Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Bitte lächeln: "Selbstbildnis des Künstlers" heißt dieses Gemälde von Max Fesl, 26. Er studiert Freie Kunst im siebten Semester an der Akademie der Bildenden Künste in München.

Bunt, bunt, bunt: Jaschar Pistor, 25, studiert im dritten Semester Malerei und Freie Kunst an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Dieses Werk hat er "Nike2" genannt.

Schwarz und Gelb: Simon Rosenthals "Star / Ego / USA - der Wille zur Macht" spielt mit harten Kontrasten. Rosenthal, 31, studiert an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Malerei und Grafik.

Sackartig mit Loch in der Mitte: "Nobody" heißt das Gemälde der Südkoreanerin Yoon Chung Kim, 43. Sie studiert im zehnten Semester Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.

Wellenrauschen: Simone Distler, Jahrgang 1982, ist Meisterschülerin an der Burg Giebichenstein in Halle. Sie studiert im zwölften Semester. Dieses Bild hat sie "Speech of the Lake" genannt.

Ästhetik von Computerspielen: Arthur Bohusch hat sich mit den Informationsmengen beschäftigt, die auf den Menschen täglich einströmen. Die Malerei steht hingegen für die Langsamkeit. "Atlas! Hinter Dir!" heißt dieses Werk.

Sie haben darüber abgestimmt, über welchen Künstlerin Sie mehr erfahren wollen. Bei der Abstimmung kam heraus, dass dies Künstlerin Wiebke Herrmann ist. Auf ihrem Gemälde "Off-the-Wall" zeigt sie zwei Hasen, die miteinander rangeln. In Kürze werden wir über Herrmann berichten.


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