Von Laura Gitschier, Washington
Er studiert Business Management und Politikwissenschaften an der University of Maryland und kämpft für Präsident Obama.
"Ich bin Maryland Student Director, wir gehören zum offiziellen Team Obama for America. Ich koordiniere unsere Wahlkampfaktivitäten an allen wichtigen Hochschulen im Bundesstaat Maryland. Manchmal machen wir auch witzige Sachen mit unserem Team: An Obamas Geburtstag haben wir uns getroffen, Obama-Reden angeschaut und Torte gegessen.
Da ich bald fertig mit der Uni bin, werde ich mich den ganzen freien Sommer im Wahlkampf engagieren. Was ich danach mache, weiß ich noch nicht: Derzeit denke ich nur bis November.
Man merkt schon einen deutlichen Unterschied zum Wahlkampf 2008. Damals strömten die Studenten nur so zu uns. Dieses Mal sind viele nicht mehr ganz so enthusiastisch, weil Obama seine Versprechen nicht so schnell eingelöst hat, wie sie es erhofft hatten. Aber ich sage immer: Wenn Obama nicht wiedergewählt wird, werden sich die Dinge zurückentwickeln. Das kann niemand wollen.
Ich glaube an Obamas Vision. Er ist auch bereit, mal unpopuläre Entscheidungen zu treffen, beispielsweise die Rettung der US-Autoindustrie. Viele waren der Meinung: 'Hey, lasst die alten Marken doch kaputtgehen. So ist eben die freie Marktwirtschaft.' Aber Obama hat gesagt: 'Nein, wir investieren jetzt und retten Arbeitsplätze.'
Ich habe den Präsidenten insgesamt über 30-mal live erlebt - und jedes Mal, wenn ich ihn sehe, werde ich emotional. Er ist echt ein cooler Typ."
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