Falsches Zeugnis? Runter damit!
Ein beim Mogeln ertappter Aachener Student hat eine belastendes Beweisstück kurzerhand gegessen. Der betrügerische Jungakademiker konnte dennoch überführt werden, wie die Aachener Polizei am Mittwoch mitteilte.
Der Chemiestudent hatte bei einem Vorstellungsgespräch eine Studienbescheinigung vorgelegt. Dem Personalleiter, einem promovierten Chemiker, kamen jedoch bei näherem Betrachten Zweifel an dem amtlich aussehenden Dokument, so dass er um eine beglaubigte Zweitschrift bat. In diesem Moment riss der 25-Jährige seinem Gegenüber die Studienbescheinigung aus der Hand, zerriss sie, steckte recht große Teile in den Mund und schluckte sie herunter.
Dann floh er überhastet und trat dabei dem Personalmanager noch schmerzhaft auf den Fuß. Mit der versuchten Beweisvernichtung machte der Bewerber aber alles noch schlimmer: Er hatte nicht das ganze Papier erwischt. Der Personalchef erstattete Anzeige und übergab der Polizei das unzerkaute Restdokument. Eine Überprüfung ergab, dass der Student tatsächlich einen Studienabschnitt nicht bewältigt hatte. Sein Pech: Ausgerechnet den Teil der angeblichen Urkunde, auf dem seine Anschrift vermerkt war, hatte er nicht verspeist.
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