Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Marburg, für die rund 1300 Studienanfänger in den Fächern Jura, Medizin und Lehramt befragt wurden. Am häufigsten sprechen angehende Juristen dem Alkohol zu, bei gleichzeitig geringster körperlicher Betätigung. Doch auch künftige Mediziner, die es eigentlich besser wissen müssten, zeigten sich kaum gesundheitsbewusster als ihre Kommilitonen.
Wer in einer Wohngemeinschaft wohnt, schlägt fast dreimal häufiger über die Stränge als Kommilitonen, die sich eine Wohnung mit Freund oder Freundin teilen oder noch bei den Eltern leben. Insgesamt befolgen nur zwei Prozent der Befragten die vier Grundregeln für ein gesundes Leben: viel Sport, Obst und Gemüse, wenig Alkohol, keine Zigaretten.
Das Ergebnis lasse sich auf andere Hochschulen übertragen, sagt der Medizinpsychologe Heinz-Dieter Basler, Mitautor der Studie: Studenten seien sich der Risiken ihres Lebenswandels kaum bewusst. Basler fordert deshalb, mehr Suchtberatungsstellen für Studenten einzurichten.
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