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03.09.2009
 

Interaktive Wahl-Soap

Mit Politik zum Happy-End

Foto: Nicole Manthey

Wird Cannabis legalisiert? Kommt der Mindestlohn? Müssen mehr Soldaten in den Afghanistan-Krieg? In vier Wochen können alle Deutschen über 18 bei der Bundestagswahl abstimmen. Wofür die Parteien stehen, zeigt SPIEGEL ONLINE in der interaktiven Wahl-Soap "Zeit der Entscheidung".

Hamburg - Welche Folgen hat die Bundestagswahl? Die interaktive Wahl-Soap "Zeit der Entscheidung" gibt Antworten, bis zur Wahl jeden Freitag auf SPIEGEL ONLINE. Die vierteilige Serie beginnt so, wie man es aus den Vorabendserien im Fernsehen gewohnt ist - die gutaussehenden Hauptdarsteller sitzen den ganzen Tag im Café und erleben kleine und große Alltagsdramen.

Doch anders als im Fernsehen entscheiden die Zuschauer bei der interaktiven Wahl-Soap selbst, wie die Handlung weitergeht. Sie wählen zwischen Union, SPD, Grüne, FDP oder Linke aus - und bestimmen damit den Ausgang der Geschichten. Dürfen die beiden verliebten Männer heiraten? Bekommen Migranten das Wahlrecht? Für den Fortgang der Episode wird angenommen, dass die gewählte Partei ihre Wahlprogramm bereits umsetzen konnte.

"Zeit der Entscheidung" soll vor allem jungen Wählern zeigen, welche Bedeutung ihre Entscheidung am Wahlsonntag haben kann. Zum Soap-Format kommen bekannte Gesichter hinzu. In der ersten Episode spielen Sophia Thomalla, GZSZ-Star Raúl Richter, Serienheld Patrick Bach, Nova Meierhenrich und Viva-Moderatorin Nadine Vasta mit.

SPIEGEL ONLINE unterstützt die Wahl-Soap als eine neue, spielerische Form, mit der Erstwähler an politische Fragen herangeführt werden können. Dazu wurden Themen ausgewählt, die für Jugendliche von besonderer Bedeutung sind und unmittelbare Auswirkungen auf ihr Leben haben - und sie dazu bringen sollen, sich eine Meinung zu bilden.

Bisher ist die Wahlbeteiligung der Jugendlichen unterdurchschnittlich: Vor vier Jahren haben 78,3 Prozent der Stimmberechtigten gewählt - in der Altersgruppe der 18- bis 21-Jährigen hingegen nur 70 Prozent, in der Gruppe der 21- bis 25-Jährigen sogar nur 66,5 Prozent.

Ausgedacht hat sich das Projekt das Hamburger Kreativlabor Interpol; Studio Hamburg produziert die Miniserie. Bei der Auswertung der Parteiprogramme hat die Bundeszentrale für politische Bildung die Agentur unterstützt.

ore

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13.09.2009 von imagine: Lachanfall

Einfach nur schön gesagt... mehr...

12.09.2009 von Rainer Helmbrecht:

Ich sag mal so, bevor ich mir diese Show anschaue, bohre ich mir lieber ein Loch in die Kniescheibe und gieße heiße Milch durch;o). MfG. Rainer mehr...

12.09.2009 von Predo: wie jetz?

hm lustig... hatte genau das gegenteil gedacht als ich die enden gesehen habe. das harmlose cannabis wird benutzt um die karriere einer refrendarin zu zerstören (cdu/csu). die FDP sorgt dafür, dass der man feuern kann wen er [...] mehr...

11.09.2009 von tiefseetanker:

Studiengebühren, Tauschbörsen im Internet, Kulturflatrate, Zielgruppe Jung- und Erstwähler, ...? Da wurde anscheinend die Piratenpartei vergessen.. mehr...

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