Die ironisch-angesagte Kaschemme
Dort trifft man neuerdings nicht mehr nur Männer mit graugelbem Teint, Ballonseidenblouson und einer traurigen Erwerbslosenbiografie. Es tummeln sich dort junge Menschen, die im Rahmen ihres Junggesellenabschieds eben noch Frauen in der U-Bahn belästigt haben und ihren Abend hier bei Herrengedeck (Schultheiss und Korn) und Futschi (Weinbrand-Cola) abrunden. Weil einige Inhaber die Zeichen der Zeit richtig deuten, wird in manchen Läden nicht mehr Roland Kaiser, sondern Elektro gespielt.
Meistens funktioniert die friedliche Koexistenz; rückt ein lallender Stammgast den ungebetenen Gästen zu sehr auf die Pelle, wird er von einer beherzten Tresenkraft, blond, um die fünfzig, mit heiserer Stimme zurückgepfiffen: "Klaus, lass die Gäste in Ruhe!"
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... was die beiden Spiegel-Mädels da an Kneipenkategorien herunterdekliniert haben - neben einer selten anzutreffenden sprachlichen Finesse werden dem Leser Einblicke geboten, die schon verdächtig intim anmuten, aber ich will [...] mehr...
Ein schlechter Witz? Pseudoaufklärerische Arroganz? Kommt daher wie eine kneipentypologische Analyse eines nachpubertierenden "ich-bin-keinesfalls-so-einer-wie-die!-Langweilers" der soziologisch-verschwiemelt (na? [...] mehr...
Jepp, das trifft's! mehr...
Schöne neue Oberflächen-großstadt-welt :D In Kleinstädten ists wenigstens - mangels Alternativen - bunt durchmischt. mehr...
Treffsicher erkannt, genau so sieht's aus. Es ist eine große Freude, auf gut recherchierte Artikel zum Berliner "Underground" zu stoßen! mehr...
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