Von Mechthild Puhlmann
500 Kilometer, 30 Tage und möglichst keine Verkehrsmittel oder offizielle Herbergen: Vier Leipziger Studenten erlaufen sich derzeit ein Stück deutsche Geschichte, immer entlang dem offiziellen Wanderweg der Deutschen Einheit, der quer durch die Republik von Aachen bis nach Görlitz führt - und umgekehrt.
Fast ein Jahr haben sich Katja, Sebastian, Hannah und Jan vorbereitet. Als Teams laufen sie aufeinander zu, von beiden Enden des Wegs bis zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Zusammen liegen 1000 Kilometer vor ihnen, bevor sie am Tag der Deutschen Einheit auf dem ehemaligen Todesstreifen bei Heldra zusammentreffen.
Ihr Antrieb ist Neugier: Wie steht es um die deutsche Einheit? Was hat sich in Deutschland in 20 Jahren getan? Gibt es die oft bemühte Mauer in den Köpfen noch? Und wo sind ehemalige Gegensätze schon ganz verschwunden?
Kaum zu glauben, dachten die vier Studenten aus Leipzig und sagten sich: Das wollen wir doch mal genauer sehen! Zum 20. Einheitsjubiläum laufen die vier Wanderer seit Anfang September durchs Land, auf der Suche nach Geschichten zur Geschichte der Teilung. Bis zum 3. Oktober berichten sie darüber auf SPIEGEL ONLINE.
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Oh, Gott, wie spannend! Fällt Ihnen wirklich nichts mehr ein? Was ist denn nun mit den anderen Steuerhinterziehern, nachdem man den Post-Boss geschlachtet hat? Kein anderes Schwein, das man durch´s Dorf treiben kann! Schlaft [...] mehr...
Na ja, ich weiß nicht worauf die sich ein Jahr vorbereitet haben, bei 6 Grad abends durchnässt Ibis und DJH meidenoder genau den Einheitstag abzupassen?! Sorry, ich hab gerade 840KM gemacht, von 1111KM von Flensburg bis Füssen, [...] mehr...
Na ja, also ich wandere gerade für mein Fotografie-Diplom 1111KM einmal längs durch Deutschland, von Flensburg nach Füssen, 837KM habe ich nun in 7 Wochen gepackt und frage mich, was die ein Jahr lang trainiert haben?! In der [...] mehr...
Das sagen Sie mal den 180.000 politischen Gefangenen in der SED-Diktatur. Oder deren Kindern. Oder den damals jugendlichen Opfern der Jugendwerkhöfe. Oder den zwangsadoptierten Kindern. Oder, oder, oder. Tun Sie mal was für [...] mehr...
Ich sehe keine Mauer in den Köpfen, höchstens noch eine leicht unterschiedliche Kultur (siehe z.B. Wahlergebnisse), was aber nach Jahrzehnten der rigorosen Trennung auch kaum verwundert. Kleine lokale Besonderheiten [...] mehr...
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