Von Charlotte Haunhorst
Das Angebot klang verlockend. Die Französin Tiffany Cravic zog für drei Monate in einen südafrikanischen Tierpark, um Affenbabys vor Wilderern zu retten. Die Betreuung der niedlichen Tierchen erwies sich als Putzfrauen-Job. Der einzige Kontakt mit den Affen bestand darin, zerkratzt und angepinkelt zu werden, während Tiffany den Käfig schrubbte.
Zusätzlich musste sie die Toiletten des Besucher-Cafés reinigen und die Wäsche der Gastfamilie machen. Selbst die erhofften Sprachfortschritte blieben aus: Anstatt wie versprochen Englisch sprach die Familie nur Afrikaans - und wenn sich die Französin beschwerte, hieß es: "No understand".
Und was sagt die deutsche Agentur TravelWorks über die Jobsuche vor Ort?
"Generell empfehlen wir unseren Teilnehmern, dass sie bei der Arbeitssuche Flexibilität - sowohl in der Art des Jobs als auch in der Wahl des Standorts - zeigen müssen."
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik UniSPIEGEL | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik WunderBAR | RSS |
| alles zum Thema Studium in echt | RSS |
© UniSPIEGEL 6/2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH