"Work and Travel"-Erfahrungen: Klos putzen statt Affenbabys retten
Ein Jahr durch ferne Länder reisen? Geht wunderbar mit dem beliebten Konzept "Work and Travel" - arbeiten und mit dem Lohn Hostels und Bustickets zahlen. Nur ähneln manche Jobs moderner Sklaverei. Fünf Geschichten, wie es nicht laufen sollte.
Allein für Australien haben im vergangenen Jahr mehr als 21.000 Studenten und andere junge Deutsche ein Work-and-Travel-Visum beantragt, gern mit Hilfe von Agenturen. Klingt toll, aber bei der Suche nach Aushilfsjobs im Ausland kann man in fiese Fallen tappen.
Der UniSPIEGEL hat fünf Geschichten gesammelt: über harte Maloche, Schweinebesamung und Kranksein im Nirgendwo.
- 1. Teil: Klos putzen statt Affenbabys retten
- 2. Teil: Olivenpflückerin: Rebecca und die Redback-Spinne
- 3. Teil: Schweinebesamerin: Bärbel auf dem Bauernhof
- 4. Teil: Farmarbeiterin im Nirgendwo: Sabine und das Schlabberbrot
- 5. Teil: Zähnebleicherin: Uta und der Unterbiss
- 6. Teil: Klofrau: Tiffany als Tierparkknecht
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insgesamt 39 Beiträge
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1. Die Realität ist mitunter...
KuGen 22.01.2013
...etwas bitter. Das kann natürlich ein bisher bestens behütetes spätes Kind aus Deutschland nicht wissen.
Und Arbeitslosigkeit vor Ort .... gibt es natürlich auch nicht. Die warten dort nur auf unausgebildete deutsche Jugendliche!
2.
spon-facebook-10000310997 22.01.2013
Warum stehen hier nur Erfahrungen von Frauen? ;)
3. Ausbildung
hape! 22.01.2013
Ich selbst habe keine Farmarbeit verrichtet, sondern konnte in Brisbane einen ziemlich gut bezahlten Job machen, weil ich schon eine abgeschlossene Berufsausbildung habe.
Und das ist für viele einfach das Problem: Besonders an der Ostküste tummeln sich die ganzen Backpacker und viele davon sind gerade erst von der Schule gekommen oder machen gerade Pause vom Studium. Natürlich kommen dann nur Jobs in der Gastronomie (wenn man in der Stadt bleiben möchte) oder auf der Farm in Frage. Wenn man jetzt noch kein Auto hat, ist man wirklich gekniffen, weil man wie alle anderen mit dem Bus fahren muss und dann in typischen Backpackerfarmarbeitshöllen wie Bundaberg landet. Die sind total überlaufen und die Löhne entsprechend niedrig.
Also: Wenn man ne Ausbildung hat, ist man fein raus, wenn nicht, Auto kaufen. Und ganz wichtig: Mit den Leuten in den Hostels reden, die alten Hasen wissen meistens, wo es sich lohnt hinzufahren und wo nicht.
4. jämmerlich
les2005 22.01.2013
Zitat von sysopEin Jahr durch ferne Länder reisen? Geht wunderbar mit dem beliebten Konzept "Work 'n' Travel" - arbeiten und mit dem Lohn Hostels und Bustickets zahlen. Nur ähneln manche Jobs moderner Sklaverei. Fünf Geschichten, wie es nicht laufen sollte.
Ein Jahr "Work 'n' Travel": Was alles schief gehen kann - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/ein-jahr-work-n-travel-was-alles-schief-gehen-kann-a-871970.html)
OK, 5 Mädels ziehen vom behüteten Zuhause in die große Welt hinaus und staunen, daß man für Geld ARBEITEN muß. Nicht nur mit Affenbabies spielen - nein die pinkeln ja sogar, igitt. Arbeiten sollte doch primär Spaß machen und der Selbstverwirklichung, nebenher Aufbesserung der Reisekasse dienen. Alles andere ist schockierend und menschenunwürdig, ähm ich meine moderne Sklaverei.
Willkommen im richtigen Leben! Was das allerdings mit Work'n Travel zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Die Mädels wären zuhause in Deutschland bestimmt ebenso entsetzt gewesen, wenn sie rein zufällig da ihre erste Begegnung mit der Arbeitswelt gehabt hätten.
Dann hätten sie vielleicht auch gelernt, daß viele Menschen ihr Leben lang solche Jobs machen müssen, und zwar ohne daß dabei soviel rausspringt daß ich nebenher Weltreisen finanzieren kann.5. optional
Oskar ist der Beste 22.01.2013
also in Australien vedient man doch selbst bei KFC 15-20 AUD die Stunde,,,die 5 Maedels sind da wirklich etwas naiv gewesen, als sie dort anrueckend...und in Sued Afrika weiss man doch, daß die Weissen nur Ausbeutung kennen und da ist es egal, ob es weisse Europaer oder schwarze Einheimische sind.
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- Dienstag, 22.01.2013 – 12:12 Uhr
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