Freiwillig in Nepal: Unterrichten auf dem Dach der Welt

Von Louisa Thomas

In den Ferien als Praktikant schuften oder gemütlich entspannen am Strand? Die Studenten Liv, Julia, Brendan und Paul wollten Erholung und Anstrengung. Sie fuhren als Sprachlehrer nach Nepal, unterrichteten Mönche und Kinder - und lernten vor allem viel über sich selbst.

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Als Lehrer in Nepal: Mönche mögen's modern
"Hands, shoulders, knees and toes, knees and toes!" Wenn Julia dieses bekannte Kinderlied anstimmt, schauen sie zwanzig ungläubige Gesichter an. Die Österreicherin arbeitet als Lehrerin in Nepals Hauptstadt Katmandu, bringt Zwei- bis Sechsjährigen Englisch bei. Sie kann kein Wort Nepali, die Kleinen gerade ein bisschen Englisch. Die Publizistik-Studentin ist eine von vielen Freiwilligen, die in Nepal ihre Semesterferien verbringen - und arbeiten. Nicht für Geld, aber für die Erfahrung.

In Nepal können sie an vielen Stellen helfen. Internationale Entwicklungshilfe macht etwa ein Drittel des Staatshaushaltes aus. Nur knapp die Hälfte der Bevölkerung kann lesen und schreiben, unter den Frauen nur jede dritte. Viele Familien können es sich nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Hier erzählen vier Freiwillige, wie sie sich in Nepal engagieren. Liv aus Dänemark und Paul aus Deutschland haben Mönche unterrichtet, Julia aus Österreich brachte Kindern Englisch bei und Brendan lehrte Französisch. Dabei halfen gemalte Romanfiguren und die Frage danach, welche Fußballmannschaft die beste ist. Zum Abschied gab es rote Rosen.

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Anderen Menschen
marypastor 14.10.2011
Zitat von sysopIn den Ferien als Praktikant*schuften oder*gemütlich entspannen am Strand? Die Studenten Liv, Julia, Brendan und Paul wollten Erholung und Anstrengung.*Sie fuhren als Sprachlehrer nach Nepal, unterrichteten Mönche und Kinder - und lernten vor allem viel über sich selbst. http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,788456,00.html
freiwillig und ohne Bezahlung zu helfen ist lobenswert und von Gewinn. Aber Nepalesen mal eben einen 3-woechigen Schnellkursus in Englisch oder Franzoesisch zu verpassen, ohne paedagogische Erfahrung vermutlich, halte ich fuer falsch, wenn nicht sogar schaedlich. Denn wenn die lieben Praktikanten wieder gehen, was dann ? Ich glaube, dass es sich eher um Abenteururlaub light mit etwas Zugang zu fremden Kulturen handelt.
2. danke
YorkGooder 15.10.2011
ich fands schön zu lesen und weitaus besser als die letzten Stories von Dominak in Kairo. Obwohl ich nach dreimal Dominak nun gehofft habe, dass er nun endlich mal eine Freundin findet und uns teilhaben lässt. Nehme an das dauert etwas, so lese ich gerne solche Berichtewie den aus Nepal
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