WG-Lexikon: Von Einmal-Sex und sterbenden Zimmerpflanzen

Der One-Night-Stand ist eine Katastrophe, das Terrarium des Zwischenmieters frisst Strom ohne Ende, und alles, was mal grün war, welkt und stirbt. Welche Probleme Studenten in Wohngemeinschaften plagen, verrät Markus Henrik in seinem satirischen WG-Lexikon.

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Das WG-Lexikon: Von A wie Aufräumen bis Z wie Zahnbesen
Eigentlich haben nur Pflanzen, die man rauchen kann, in Wohngemeinschaften eine Überlebenschance - sie vertrocknen zumindest nicht sofort. Und damit das soziale Miteinander in der WG gedeihen kann, ist ein stromfreier Tag pro Woche zu empfehlen.

Solche Tipps hat der Autor Markus Henrik, 29. Er hat selbst schon in 14 Wohngemeinschaften gelebt und dort so viel gesehen und erlebt, dass es für ein Buch reicht. In seinem WG-Lexikon hat Henrik Alltagsprobleme von Wohngemeinschaften gesammelt.

Der UniSPIEGEL präsentiert in loser Folge Auszüge daraus. Der erste Teil handelte von Castings und dem Dauerbrennerthema Aufräumen, der zweite von Duschen und Fremdsprachen und danach ging's um unwillkommene Besucher. Im vierten Teil hatten nervige Vermieter und verliebte WG-Pärchen ihren Auftritt. Nun folgt Teil 5: Von N wie Nebenkosten bis P wie Pflanzen. (Klicken Sie auf die Überschriften.)

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Ohja!
Layer_8 09.07.2012
Zitat von sysopDer One-Night-Stand ist eine Katastrophe, das Terrarium des Zwischenmieters frisst Strom ohne Ende, und die Zimmerpflanzen sterben wie die Fliegen. Welche Probleme Studenten in Wohngemeinschaften plagen, verrät Markus Henrik in seinem satirischen WG-Lexikon. Lexikon: One-Night-Stand und Marihuana in der WG - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,842409,00.html)
Zweier-WG. Er Theologe, ich Physiker. Was besseres kann wohl "intellektuell" niemandem passieren. Und das mit den Pflanzen: Ich war immer schon Asien-Affin und habe abundzu gewisses Saatgut aus Indien mitgebracht, welches in der oberrheinischen Tiefebene (Heidelberg) recht gut gedeihte. Er war eher Südamerika-Affin und hat immerwieder Coca-Blätter mitgebracht, welche in Kombination mit mit etwas Dr. Oetker Backpulver kauenderweise auch ihre Wirkung entfalteten. Bitte jetzt nicht schimpfen, es ist aus uns beiden doch noch etwas geworden.
2.
Tostan 09.07.2012
also, die im Bild gezeigten rauchbaren Pflanzen sterben in einer WG aber nicht "durch Abbrennen der Blätter". Außer, die WG-Insassen haben wirklich absolut keine Ahnung ... aber in einer WG gibt es eigentlich immer mindestens einen der weiß, dass man die getrockneten Blüten und nicht die Blätter rauchen sollte ;)
3. Ziemlich schwach
Whoop84 09.07.2012
Ich finde, das ist weder Satire noch Lexikon, das ist erbärmlich. Garantiert eines der Bücher, die ich mir nicht kaufen werde. Einfallslos ohne Ende, sprachlich gezwungen jugendlich und fernab jeder Realität. Für einen promovierten Medienwissenschaftler mit 30 Lenzen in meinen Augen ein Armutszeugnis. Kategorie Mario Barth: Der Mann ist auch kein Comedian.
4. besser hätte man es nicht formulieren können
fallobst24 09.07.2012
Zitat von Whoop84Ich finde, das ist weder Satire noch Lexikon, das ist erbärmlich. Garantiert eines der Bücher, die ich mir nicht kaufen werde. Einfallslos ohne Ende, sprachlich gezwungen jugendlich und fernab jeder Realität. Für einen promovierten Medienwissenschaftler mit 30 Lenzen in meinen Augen ein Armutszeugnis. Kategorie Mario Barth: Der Mann ist auch kein Comedian.
Ich habe seit dem ersten Artikel genau das gedacht. Allerdings hat es mich doch erstaunt, dass wie er das schlechte Niveau der letzten Artikel nochmals unterbieten konnte. Das war wirklich eine Überraschung. Aber irgendwelche Muttis und Omas werden ihren (Enkel-)Kindern dieses völlig unwitzige Buch bestimmt kaufen. Nicht überall wo Satire drauf steht, ist auch Satire drin. Das ist verständlich, aber das Ding ist ja wirklich eine gewaltige Mogelpackung. Vielleicht sollte jemand die Verbraucherzentrale anrufen. Hat die Aigner gerade was zu tun? Und keine Angst, hier kommentiert nicht irgendein verbitterter, alter Berufszyniker, sondern ein Student Mitte 20, der in einer WG wohnt und selbst schon sowohl sehr gute als auch sehr schlechte Erfahrungen mit ebendiesen gemacht hat. Was bleibt ist eine gute Idee und eine fürchterliche Umsetzung. Schade...
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Buchtipp

Zur Person
  • Dunja Antic
    Markus Henrik, 29, hat Populäre Musik- und Medienwissenschaft studiert. Er hat in 14 WGs gewohnt und sagt über seine Lieblingslebensform: "Mit einer Dreier-WG aus BWLern kommt man nicht weit."
Der Hahn kräht nicht, er tropft!

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  • Silja Götz
    Wohngemeinschaften sind toll, das einzig Lästige sind die Mitbewohner. Sie leeren Dein Nutella-Glas, haben lauten Sex und noch lautere Musikanlagen. Oder weint dein Zimmernachbar dauernd und wirkt depressiv? Schreist du alle nur noch an? Bei WG-Kummer hilft Psychologe Ludger Büter im UniSPIEGEL. Schick Deine Fragen, Sorgen, Probleme an wg-kummer@unispiegel.de.
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