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Mail-Typ Anbiederer: "So süß und echt super"

Häufig zu finden ist auch der naive Anbiederer, oder – trotz aller Klischeehaftigkeit – die naive Anbiedererin:

"Hallöchen, Herr Hoeren, ich studiere im sechsten Semester Diplom-Pädagogik hier an der Uni Münster und ich würde sooo gerne ein Auslandsemester in Oslo absolvieren J. Da an meinem Fachbereich keine Plätze mehr frei sind L, möchte ich nun bei anderen Fachbereichen anfragen. Ich fänds so süß und echt super, wenn sie mir helfen. Vielen Dank schon im Voraus. With kisses".

Dass ich der Studentin auf keinen Fall weitergeholfen habe, versteht sich von selbst. Daher meine Antwort: "Hallöchen zurück, ich fand dein mailchen so süss und schnuckelig, echt super, dass Sie mir so klasse schreiben. Bei uns am Fachbereichchen sind auch keine Plätze mehr frei L L L Sorry, yours sincerely."

Thomas Hoerens Gruselkabinett - weitere E-Mails:

  • Typ Sprachverhunzer: Was der stuudent benoeltigt
  • Typ Babelfisch: "Weil Prufung war ganz schwierig"
  • Typ Feldwebel: "Gehe von einer Erledigung aus"
  • Typ Nerd: "Bei Vorinstallation TeX direkt als DVIFile"
  • Typ Muli: Friss oder stirb, Mailbox
  • Typ Chatter: "Völlig abgefuckte Vorlesung"
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