Mail-Typ Babelfisch: "Weil Prufung war ganz schwierig"

Wächst auch Lehrenden über den Kopf: Ausufernder E-Mail-Verkehr
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Wächst auch Lehrenden über den Kopf: Ausufernder E-Mail-Verkehr

Ein Sonderproblem haben ausländische Studierende, die in vielfältiger Hinsicht mit den Gepflogenheiten der deutschen Sprache und Internet-Mentalität nicht klarkommen:

"Sehr Geehrter Herr Professor , Wir schreiben um einfach zu sagen das wir sind ins klausur gegangen. Obwohl die Thema war sehr interessant , wir hatten einfach nicht genug Zeit um die Materie gut kennenzulernen. Weil Prufung war ganz schwierig und seriös wollten wir nicht irgendwas schreiben. Wir waren also sehr dankbar wenn Sie uns mit neue Prüfung helfen konnen , wir konnen zum Beispiel solche Falle zu Hause losen, ist fuer uns besser. Wir werden sehr dankbar fur ihre Verständniss und Hilfe , und wir warten fur die Antwort."

Es fällt schwer, solche Mails korrekt zu beantworten - zumal man hier bei näherem Hinsehen Erstaunliches feststellte. Die einbestellten Studierenden erwiesen sich im direkten Gespräch als sehr redegewandt und der deutschen Sprache in einer Weise mächtig, die viele Einheimische blass werden lässt. Verstecken hinter fehlenden Sprachkenntnissen hilft also nicht immer.

Thomas Hoerens Gruselkabinett- weitere E-Mails:

  • Typ Sprachverhunzer: Was der stuudent benoeltigt
  • Typ Anb iederer: "So süß und echt super"
  • Typ Feldwebel: "Gehe von einer Erledigung aus"
  • Typ Nerd: "Bei Vorinstallation TeX direkt als DVIFile"
  • Typ Muli: Friss oder stirb, Mailbox
  • Typ Chatter: "Völlig abgefuckte Vorlesung"
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