Party-Tipps für Studenten: Wann soll ich spätestens nach Hause gehen?

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Ab ins Bett: Wer trinkt, riskiert den Kontrollverlust

Nur noch einen Drink. Und noch einen allerletzten. Leider beherrschen viele Partygänger das Wichtigste nicht: wissen, wann Schluss ist. Die Feier-Experten Sebastian Leber und Nana Heymann verraten, woran man den richtigen Zeitpunkt erkennt.

Es heißt, man soll gehen, wenn's am schönsten ist. Wann genau dieser Zeitpunkt erreicht ist, bestimmt jeder für sich. Der eine hat bereits genug erlebt, wenn er jedem Anwesenden zur Begrüßung persönlich die Hand geschüttelt hat. Der andere ist erst selig, wenn der Alkoholvorrat fast aufgebraucht ist und wenigstens ein kopulierendes Paar in der Ecke liegt.

Es gibt weder konkrete Uhrzeiten noch feste Regeln dafür, wann man eine Party zu verlassen hat. Deshalb hier die 20 wichtigsten Indikatoren, die einem anzeigen, dass man sich besser auf den Heimweg machen sollte:

  • Wenn sich alles um einen herum dreht, obwohl man keine Pirouetten macht.
  • Wenn der Gastgeber zum Besen greift und anfängt aufzuräumen.
  • Wenn die neue Bekanntschaft es einem vorschlägt und dabei vielversprechend guckt.
  • Wenn Giulia Siegel das DJ-Pult übernimmt.
  • Wenn es sich bei dem Mann, den man küsst, um den Freund der besten Freundin handelt.
  • Wenn der 20. Flirtversuch in Folge schiefgeht und das Sicherheitspersonal des Clubs sich einem mit entschlossenem Blick und durchgedrückter Brust nähert.
  • Wenn einer auf die Idee kommt, mit allen Anwesenden eine Polonaise zu tanzen.
  • Wenn man sich auf der Toilette in einer regen Diskussion befindet, ohne zu merken, dass es sich bei dem Gesprächspartner um das eigene Spiegelbild handelt.
  • Wenn man mit dem Gedanken spielt, sich im Nebenraum nur mal kurz hinzulegen.
  • Wenn es an der Bar keine Getränke mehr gibt.
  • Wenn auf einer Privatparty einer vorschlägt, Strip-Poker zu spielen, man aber vor dem Losgehen keine frische Wäsche angezogen hat.
  • Wenn der DJ "Wind of Change" von den Scorpions spielt.
  • Wenn die Eltern oder WG-Mitbewohner des Gastgebers fragen, ob man mit frühstücken will.
  • Wenn der beste Freund, mit dem man gekommen ist, zu einem sagt: "Kennen wir uns eigentlich?"
  • Wenn man der Einzige ist, der noch steht.
  • Wenn man seine Schuhe wiedergefunden hat.
  • Wenn der Chef schon fünf Mal auf dem Handy angerufen hat.
  • Wenn einem beim Tanzen wildfremde Männer Geld in den Ausschnitt stecken.
  • Wenn man plötzlich neben dem sogenannten Partykönig Michael Ammer sitzt.
  • Wenn der Gastgeber einen auffordert, sich an Miete und Nebenkosten zu beteiligen.

Dies ist ein Auszug aus dem Buch "Nachts sind alle Katzen blau. Feiern für Fortgeschrittene", erschienen im Goldmann-Verlag.


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Party-Ratgeber: Bitte eskalieren Sie jetzt!
Zur Person
  • Doris Spiekermann-Klaas
    Die Buchautoren Sebastian Leber und Nana Heymann arbeiten beide als Journalisten: Sie schreibt unter anderem für den "Tagesspiegel" und das "ZEITmagazin", er arbeitet als Redakteur beim "Tagesspiegel". Seit Jahren berichten beide für die Zeitung über das Berliner Nachtleben - und feiern auch selbst ausgiebig mit.

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