
Den Ansturm der Deutschen mit Tricks zu drosseln und Landeskinder zu bevorzugen, diesen Dreh haben die österreichischen Behörden heraus.
Und nicht nur die: Ein fintenreicher Journalist aus dem grenznahen Salzburg nämlich war es, der vor einiger Zeit die ideale Lösung speziell für das Medizinstudium entwickelte: den "Numerus austriacus medicinalis". Und dieser Eignungstest hat es in sich. Er konfrontiere "deutsche und österreichische Bewerber mit völlig identen (österreichisch für identischen) Fragen aus dem praktischen medizinischen Alltag", so Test-Entwickler Helmut Schliesselberger von den "Salzburger Nachrichten". Aber die "dezente Heranziehung minimal identitätsstiftender Austriazismen" müsse schon erlaubt sein - und so macht Schliesselbergers kleiner Ösi-Test deutsche Studienbewerber ziemlich ratlos.
Das glauben Sie nicht? Auch auf alpinem Sprachterrain sind Sie trittsicher? Dann kennen Sie bestimmt auch tramhapperte Chirurgen, scheanglnde Tachinierer und den Lurch unterm Bett. Also ab zu den zehn Fragen des Eignungstests, aber hurtig...
Frage 1
Ein wamperter Tschecherant steht blunznfett mit einer Eitrigen auf einem Fensterbankl im Mezzanin. Sind notfallmedizinische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht angezeigt?
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik UniSPIEGEL | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik WunderBAR | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH