Lernen macht hungrig. Da ist es blöd, dass es in vielen deutschen Uni-Mensen wegen der steigenden Studentenzahlen sehr eng geworden ist. Lange Schlangen, zu wenig Sitzplätze und überforderte Spülmaschinen sind vor allem in nordrhein-westfälischen Hochschulen Alltag.
In Minden mussten Container angemietet werden, um weitere Plätze zu schaffen, und auch die Mensa in Dortmund platzt aus allen Nähten. Die Uni will anbauen, doch die Finanzierung steht noch nicht: Zunächst muss der Haushalt der neuen NRW-Regierung verabschiedet werden.
Auch in Bochum ist eine Erweiterung geplant, die Mensa war schon vor zwei Jahren an der Auslastungsgrenze. Mit längeren Öffnungszeiten, Pizza-Automaten und To-go-Angeboten versuchen die Unis gegenzusteuern.
Dabei steht das große Fressen erst noch an, wenn im Wintersemester 2013/14 auch im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW die doppelten Abiturjahrgänge an die Hochschulen strömen: "Ich befürchte, dass es dann noch schlimmer wird", sagt Günther Remmel, Sprecher der NRW-Studentenwerke.
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