Berlin - Plötzlich ging es doch schneller: Noch vor einigen Tagen hatte die Staatsanwaltschaft Hof mitgeteilt, sie wolle das Ermittlungsverfahren gegen Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) im Zuge der Plagiatsaffäre vor Weihnachten beenden. Jetzt teilte Oberstaatsanwalt Reiner Laib mit, das Verfahren werde eingestellt.
Insgesamt waren bei der Staatsanwaltschaft 199 Strafanzeigen eingegangen. Allerdings war nur eine der Anzeigen von einer Autorin gestellt worden, die direkt betroffen war, von der Guttenberg also abgeschrieben hatte. Sie wurde nach Informationen von SPIEGEL ONLINE nicht vorab über die Einstellung der Ermittlungen informiert.
Im Zuge des Ermittlungsverfahrens musste der Politiker 20.000 Euro an die Deutsche Kinderkrebshilfe zahlen. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. In seiner Doktorarbeit seien 23 Passagen strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstöße. Der wirtschaftliche Schaden der Urheber sei aber marginal.
In Kürze mehr bei SPIEGEL ONLINE.
otr/dpa/AFP
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