Was kostet die Welt? Nairobi, staubig und charmant

Von

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Christoph Titz

6. Teil: Nairobisch für Anfänger: "Can you buy me lunch?"

Kitu kidogo - ist Kiswahili und heißt übersetzt "etwas kleines". Wenn ein Polizist einen unvermittelt anhält und nach kitu kidogo fragt, will er ein Bestechungsgeld. Das gilt unter Kenianer als verpönt, aber irgendwie zahlen die meisten dann doch.

Can you buy me lunch? - Klingt wie die Frage, ob man mal zusammen essen geht. Heißt aber auch: "Gib mir Geld". Eine Frage, die Kenianer nicht im geringsten peinlich ist, und die, käme ein reicher Mensch zur Tür herein, jeder ohne Scham stellen würde. Wer hat, der muss was geben.

Bao - Sheng-Wort für die Zahl 20 - wenn der Matatufahrer "bao" verlangt, kann man sich freuen, günstiger kann man in einem der Minibusse kaum mitfahren.

Assante sana - Kisuaheli für "Vielen Dank". Weil Englisch offizielle Landessprache ist und sich die meisten Ausländer darum nicht die Mühe machen, Kiswahili zu lernen, kommen ein paar Brocken davon ziemlich gut an.

Sasa? - Poa! - wörtlich: Jetzt? - Cool! Gängige Begrüßung, allerdings eher unter guten Bekannten und Freunden.

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