Wunderschöne Kleider tragen, ein wenig über den Laufsteg schlendern und so das Studentenleben ohne Geldsorgen genießen: Jede Woche schauen meine Mitbewohnerin und ich wieder "Germany´s Next Topmodel".
23.000 junge Frauen oder auch "Mädchen", wie Heidi Klum sie konsequent nennt, haben sich für die aktuelle Staffel beworben. Mehr denn je. Dabei waren die Quoten im vergangenen Jahr miserabel: Um rund ein Viertel sind sie eingebrochen.
Wir bleiben Heidi trotzdem treu und rätseln, wie schwer es wirklich ist, als Model Geld zu verdienen. Warum noch hart ackern, wenn ich einfach vor der Kamera posieren könnte? Meine Maße sollten stimmen: Supermodel Julia Stegner hatte mit denselben zumindest Erfolg.
Ich habe mich entschlossen, es auszuprobieren: In München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin und Köln habe ich mich bei Agenturen vorgestellt, die junge Frauen in Internetforen angepriesen haben. Ich tauchte ein in eine andere Welt und stellte fest: Sie ist nur selten so märchenhaft wie bei Heidi und ihren Mädchen.
Meine Reise durchs Modeland bei SPIEGEL ONLINE.
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