To-do-Liste für das Uni-Leben: Zwölf Dinge, die Studenten jetzt tun müssen
Das Semester ist zur Hälfte rum, das neue Jahr hat begonnen, die Prüfungen nahen. Doch noch ist es nicht zu spät, einiges anzugehen - vor allem bei Themen wie Uni, Liebe und Geld. Der UniSPIEGEL zeigt die ultimative To-do-Liste der Dinge, um die sich Studenten jetzt kümmern müssen. Ja, jetzt!
1. Hausarbeiten vorbereiten - We can work it out
Der Plan war so gut, nur mit der Umsetzung hat es bislang nicht richtig geklappt. Zwei Hausarbeiten schon während des Semesters abgeben - das kann man jetzt vergessen, wenn man noch nichts dafür getan hat. Wer aber jetzt anfängt mit Gliederung und Recherchen, hat eine gute Chance, in den Semesterferien wirklich fertig zu werden - und muss sich nicht am Schluss wieder die Nächte um die Ohren hauen.
2. Endlich im Seminar etwas sagen - Shout it out loud
Natürlich ist es bequem, sich zurückzulehnen, sich allenfalls ab und zu ein paar Notizen zu machen und ansonsten die anderen reden zu lassen. Aber mal ehrlich: Macht das Spaß? Ist es nicht langweilig das Seminar nur abzusitzen? Nervt nicht der Streber vorne rechts manchmal ganz gewaltig? Sagt er nicht oft ganz schön dumme Dinge? Eben! Also ab jetzt bitte melden! Contra geben! Mitdiskutieren! Das macht nicht nur einen guten Eindruck beim Dozenten, sondern gibt auch ein viel besseres Gefühl. Und wenn mal was falsch ist, wird sich keiner der Kommilitonen daran erinnern: Gesprächsthema Nummer eins ist nach dem Seminar ohnehin der Streber aus der ersten Reihe.
3. Urlaub planen - Fly away
Klar, Spontaneität ist toll - aber oft auch teuer, wenn man nicht gerade ein Last-Minute-Angebots-Glückspilz ist. Noch lassen sich Flüge und Bahnfahrten halbwegs günstig buchen. Außerdem wird die Freundschaft zu der WG in Rom oder dem früheren Kommilitonen in London auch länger halten, wenn man schon jetzt fragt, ob man im März für zwei Wochen vorbeikommen kann.
4. Mit dem Hochschulsport anfangen - Move in the right direction
Noch ist es nicht zu spät, bei einigen Kursen einzusteigen, selbst wenn die anderen schon ein paar Wochen dabei sind. Und vor allem könnte sich die Bewegung bis Frühlingsanfang noch auf die eigene Figur auswirken.
5. Attraktive Kommilitonen ansprechen - Call me maybe
So langsam wird es peinlich. Da sitzt diese hübsche Studentin im selben Seminarraum, sagt kluge Dinge, strahlt einen an und man selbst traut sich noch nicht einmal, zu nicken, wenn man sie in der Mensa trifft. Also: Jetzt offensiv werden und sie einladen. Kaffee, Bier, Theater, Ausstellung, ganz egal. Gegen Ende des Semester wirkt es nur verzweifelt. Und vielleicht hilft es, auch bei Folgendem:
6. Erotische Experimente wagen - Get the party started
Das Studium besteht für viele aus den drei S, jedenfalls zu Beginn des Semesters: saufen, schlafen, Sex. Das eigene Trinkverhalten sollte man spätestens jetzt einer kritischen Überprüfung unterziehen. Für das Schlafen bleibt in den Semesterferien noch genug Zeit. Aber auf erotischer Ebene könnte ein wenig Experimentierfreude jetzt die nötigen Glückshormone freisetzen, um den Winter zu überstehen.
7. Die Nacht durchfeiern - Drei Tage wach
Am Anfang des Semesters hart feiern gehen, das kann jeder. Wer das Mitte des Semesters - so kurz vor der Prüfungszeit - macht, hat begriffen, was Studentenleben bedeutet. Langes und ausgiebiges Feiern bei der Kälte hält außerdem warm.
8. Fenster putzen - Let there be light
Für den Durchblick und die ein oder andere Erleuchtung. Genau richtig in der Semestermitte, weil danach die heiße Lernphase anfängt - und man eine Ausrede weniger hat, um sich vom Lernen abzulenken. Außerdem kommt mehr Licht ins Zimmer und erreicht den Schreibtisch. Wer es jetzt nicht tut, wird es weder zu Semesterende noch zum nächsten Semesterbeginn machen.
9. Offene Rechnungen bezahlen - I need a Dollar
Seit Herbst hat sich einiges angehäuft: Mal eine Mahnung vom Stromanbieter oder die Handyrechnung ignoriert. Mal den Kontoauszug nicht so genau angeguckt. Wer zum Schluss des Semesters nicht alles abgedreht bekommen und ohne Netzanschluss dastehen will, der sollte sich jetzt ranhalten mit seinem Papierkram. Geht auch meist schneller als gedacht. Wenn der erst mal weg ist, kann man sich auch wieder richtig aufs Studentenleben konzentrieren. Wenn das Geld fehlt, könnte man sich jetzt schon um den Job für die Semesterferien kümmern. Oder es ließe sich...
10. Die Familie besuchen - We are family
Ja, man war gerade erst da, zu Weihnachten. Aber wer jetzt schon wieder hinfährt, zeigt: Ihr bedeutet mir viel und ich vermisse euch. Das bedeutet: warmes Essen, Pluspunkte auf der Liebhab-Skala und unter Umständen ein bisschen Extrageld. Allerdings muss man sich auch überlegen, wie man den Gegenbesuch abblockt - und erklärt, warum bis zum nächsten Heimatausflug wohl Monate vergehen werden.
11. Weihnachtsgeschenke umtauschen - Last Christmas
Okay, der Wille war da: Mama und Papa haben sich wirklich bemüht, ein schönes Weihnachtsgeschenk auszusuchen. Geklappt hat es trotzdem nicht. Das Geschenk wird aber nicht schöner, je länger es angeschaut wird. Also: Umtauschen! Ewig nehmen Geschäfte die alten Sachen nicht zurück. Und bis zum nächsten Besuch haben die Eltern bestimmt vergessen, was sie verschenkt haben. Und wenn Mama doch nach dem rosa Rüschenpulli fragt, dann ist er eben gerade ausgeliehen. Die beste Freundin wollte ihn unbedingt haben, weil er so schön flauschig ist. Wer nicht lügen will - Das Karma! - der sagt eben die Wahrheit: Mutti, jeder greift mal daneben. Macht nix!
12. Bafög beantragen - Money, Money, Money
Es ist nervig, die Anträge auszufüllen, aber noch weniger Lust hat man dazu während der Prüfungszeit oder im Urlaub. Und meist wird das Bafög eben nur für ein Jahr gewährt und muss dann neu beantragt werden. Was also tun, wenn die Förderung zum kommenden Semester ausläuft? Idealerweise jetzt, über zwei Monate vorher, den Folge-Antrag stellen. So gibt es üblicherweise keine Zahlungsunterbrechung.
fln/otr/vkl
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- Sonntag, 13.01.2013 – 15:05 Uhr
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