Junge Frauen in BH und Stringtanga, junge Männer in Boxershorts und Tennissocken - so freizügig zeigen sich amerikanische Studenten selten: Zum jährlichen "Undie Run" trafen sich diesmal rund 15.000 Studenten halbnackt auf einem Parkplatz in der Nähe der Arizona State University.
Viele amerikanische Studenten zelebrieren diese Tradition: So feiern an der Tufts-Universität seit den siebziger Jahren vor allem die Erstsemester im Dezember, dass sie die ersten Monate des Uni-Lebens überstanden haben. Viele ziehen alles aus - nur noch Mütze und Handschuhe schützen sie dann vor der Kälte. In Arizona ziehen sie erst seit vier Jahren blank, die Zahl der Teilnehmer ist seitdem allerdings explodiert: Im Jahr 2008 machten nur 5000 Studenten mit, schreiben die Organisatoren auf ihrer Seite. Auch an der University of California stürmen die Studenten halbnackt den Campus, sobald die letzte Klausur geschrieben ist.
Uni-Präsidenten freuen sich nicht unbedingt über dieses Ritual: Schon mehrfach wurde der Lauf untersagt - was stets heftigen Protest der Studenten nach sich zog.
In Arizona feierten die Studenten nun allerdings nicht nur, sondern sie spendeten auch an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen: Denn jeder, der mitlaufen wollte, musste mit den Klamotten bezahlen, die er am Leib trug, so schreiben es die Organisatoren. Außerdem mussten die Studenten zwei Dosen Essen mitbringen. Rund 2200 Kilo Kleidung und 1300 Kilo Essen sollen so zusammengekommen sein, schreibt Daily Mail Online.
fln
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