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Gefloppte Studenten-Party: Ex-Asta-Funktionäre müssen 175.000 Euro zahlen

Uni Bochum: Strafe für den Ex-Asta Fotos
Ruhr-Universität Bochum

Sie wollten eine Mega-Sause aus ihrer Mensa-Party machen - und müssen jetzt 175.000 Euro Schadensersatz zahlen: Dazu hat ein Gericht zwei ehemalige Bochumer Studentenvertreter verurteilt.

Eine Nummer größer sollte diese Mensa-Party werden, besser gleich einige Nummern größer. Es wurde aber ein ganz großer Flop - für den die Verantwortlichen jetzt geradestehen sollen: Zwei ehemalige Asta-Funktionäre der Uni Bochum müssen Schadensersatz in Höhe von 175.000 Euro zahlen, weil die von ihnen organisierte Veranstaltung vor sechs Jahren ein Riesen-Minusgeschäft wurde.

Der Hintergrund: Im Dezember 2007 waren in der Mensa der Uni Bochum Bands wie Culcha Candela, Juli und 2raumwohnung aufgetreten. Die Organisatoren hofften, möglichst viele Kommilitonen anzulocken. Das Angebot hielten sie für vielversprechend: Für Studenten kostete die Karte 28 Euro, Externe zahlten 35 Euro. Doch der Plan ging nicht auf, das Konzert erwies sich als Fehlkalkulation: Von den 4500 Tickets verkaufte der Asta gerade mal 1100. Die Veranstalter konnten die Kosten für Bands, Sicherheitsleute und Getränke nicht decken. Was blieb, ist ein Defizit im sechsstelligen Bereich.

Jetzt entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen: Der damalige Asta-Vorsitzende und der damalige Finanzreferent müssen Schadensersatz leisten, 175.000 Euro. Der WDR berichtet, das Gericht habe damit die ursprünglich geforderte Summe von 218.000 Euro gesenkt.

Geklagt hatte der aktuelle Asta in Bochum. Der zeigte sich jetzt "sehr zufrieden" mit dem Ausgang des Verfahrens. Bei der Party habe es damals "massive Planungsfehler" gegeben, die beiden damaligen Studentenvertreter würden eine "besondere Verantwortung" dafür tragen.

Der damalige Asta-Vorsitzende räumte in einer Stellungnahme ein: "Dass Pflichtverletzungen meinerseits und auch anderer AStA-Mitglieder vorliegen, kann nicht bestritten werden." Er sei aber überrascht über die Begründung des Urteils und kündigte an, dagegen Rechtsmittel einlegen zu lassen. Noch ist es nicht rechtskräftig.

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1. Ab in die Politik
Otoshi 13.12.2013
da gehen die meisten der Links-Asten hin. Dort kann man munter Geld verschwenden, ohne dass man zur Rechenschaft gezogen wird. Der Asta in Darmstadt ist mal ins Adlon eingezogen, um zu sehen, wie die Kapitalisten leben, alles auf Studentenkosten. Nun sitzen einige dieser Schnorrer auf gut dotierten Politikerposten.
2. rechnen
LDaniel 13.12.2013
Beim schnellen Rechnen fällt auf, dass schwarze Zahlen unmöglich waren. Sie hätten also theoretisch 3400 Karten für je ca. 30€ mehr verkaufen können. Da komme ich auf 102k €. Verlust aber offenbar bei ca. 200k €
3.
Flari 13.12.2013
Zitat von Otoshida gehen die meisten der Links-Asten hin. Dort kann man munter Geld verschwenden, ohne dass man zur Rechenschaft gezogen wird. Der Asta in Darmstadt ist mal ins Adlon eingezogen, um zu sehen, wie die Kapitalisten leben, alles auf Studentenkosten. Nun sitzen einige dieser Schnorrer auf gut dotierten Politikerposten.
Klar, die bösen Linken studieren ja auch alle Jura.. *gg
4. Hmmmm
Telzo 13.12.2013
Zitat von Otoshida gehen die meisten der Links-Asten hin. Dort kann man munter Geld verschwenden, ohne dass man zur Rechenschaft gezogen wird. Der Asta in Darmstadt ist mal ins Adlon eingezogen, um zu sehen, wie die Kapitalisten leben, alles auf Studentenkosten. Nun sitzen einige dieser Schnorrer auf gut dotierten Politikerposten.
Gerade dieser "Skandal-ASta", war der erste Mitte-Rechts-Asta seit Langem an der Ruhr-Uni. Alle linken ASten haben, trotz immer wieder kritisierter hoher Mittelvergabe an außeruniversitäre gesellschaftliche Initiativen Überschüße erwirtschaftet. Nichts mir linkem Feindbildgebashe. *seufz*
5. links? rechts!
agr 13.12.2013
Zitat von Otoshida gehen die meisten der Links-Asten hin. Dort kann man munter Geld verschwenden, ohne dass man zur Rechenschaft gezogen wird. Der Asta in Darmstadt ist mal ins Adlon eingezogen, um zu sehen, wie die Kapitalisten leben, alles auf Studentenkosten. Nun sitzen einige dieser Schnorrer auf gut dotierten Politikerposten.
Nur war das ein rechter (RCDS+LHG+Jusos) AStA... Aber die haben schon zu meinen Zeiten immer nur an Partys gedacht.
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